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Die Elf
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Die Neuenhofer Ulucke

mauus zu unverhehlter Heiterkeit an, die Kenner nnd Kunstler sehen ein keimendes Talent, das mit viel Fleiß und eifrigein Studium der Natur unter günstige« Umständen zu einer gewissen Gedankengröße, zu ureigner Pvesie und Empfindung gedeihen kann. Das, was Hofmann hier ziemlich pretentiös an den Wänden entfaltet, sind vorläufig nichts als Gedankenspäne, wie sie jeder einigermaßen begabte Künstler mit dem Schnellmaterial des Pastellstifts zn Papier bringt, lediglich nm den flüchtigen Gedanken zu notiren und ihn zu den vielen ihm voransgeganguen in die entfernteste Mappe in der entferntesten Ecke seines Ateliers zu stecken, damit kein Unberufner drüberkomme. Das nun breitet sich an den Wäudeu aus, als wäre» es ebenso viele Bilder. Daher die Heiterkeit der Veschaner.

Das ist die epochemachende Ausstellung der Elf. Unter gewöhnlichen Umständen wäre ja die Ausstellung ganz interessant gewesen, aber uach all dem Geschrei uud Gethue, und nachdem man erwartet hatte, daß die Elf alles zu Paaren treiben würden, was sich bisher mit Kunst befaßt hat, fällt einem doch unwillkürlich das Hornzische ?a.rwriunt monts« eiu.

Die Neuenhofer Klucke

Line Ferienerinneruug

von Gtto verl'cck 2

o, hier setzen Sie sich her, dn haben Sie die beste Aussicht über den Grasplatz und die Lupinenwiese weg nach dem Walde. Dort drüben treten am Abend die Rehe aus. Mein Manu schießt an dem Platze nie eins, deshalb sind sie da ganz zutraulich. Und wenn die Herreu rauchen wollen, so kann uns das auch recht sein. Der Rauch zieht dnun gleich nach der andern Seite ab. Mutter Lene schob geschäftig die Strohsessel auf der Veranda zurecht nnd breitete eine buute Decke über deu Tisch. Die Augen mit der Hand beschirmend, blickte sie dauu nach dem Himmel auf. Wer hätte gedacht, daß «ach dem grau­same» Gewitter der Nachmittag noch so schön werden würde! Und es bleibt nun auch gut. Sitzt es sich hier nicht wundervoll? Seit die Veranda vergrößert worden ist, kann mnu sie erst richtig benntzen, nnd sehen Sie mal, wie dicht der wilde Wein! Man ist ganz geborgen und doch luftig. Von Mittag an kenn ich mir kein lieberes Plätzchen, wenn ich Zeit zum Sitzen habe.

Wie hoffentlich eben jetzt, fügte ich hinzu und drückte die Jinmergeschäftige auf ihren Stuhl. Haben Sie denn übrigens Ihre sämtlichen viernndzwauzig Schicpel gerettet, als das Gewitter losbrach?

Ja, das heißt, drei sind mir doch naß geworden, die hab ich nun in einen Topf mit Federn gethan und hinten ans die Platte gestellt. Sie werden sich wohl