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Adam Smiths Stellung im Geistesleben seiner Zeit
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Schrift und Volk

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und mehr Stellen besprochen. Das Verzeichnis der Druckfehler ist nicht voll­ständig; wir haben noch zwei recht siunstörende gefunden; auf S, 282 Z. 2 von unten steht willkürlich statt wirklich, und S. 367 Z. 2 vvu oben soll es wahrscheinlich errichte statt verrichte heißen. Zu den schrecklichsten Wort- gespenstern gehört „Prinzip"; wo man es mich zu fassen sticht, man greift immer in die leere Luft. Anch in diesem sonst so vortrefflichen Buche geht es leider um. Wir gestcheu aufrichtig, uicht die blasse Ahuuug davon zu haben, was der Verfasser mit dem Satze meint: „Zuweilen ist »die Arbeit« als das durchschlagende Prinzip seines methodischen Verfahrens sollte nicht Verfahren die Übersetzuug von Methode sein?j bezeichnet worden." Vielleicht wollte der Verfasser sagen: als der wichtigste der Gegenstande, mit denen sich die Volkswirtschaftslehre zn beschäftigen hat.

Schrift und Volk

» den Irrtümern, die weite Verbreitung gefunden und ziemlich tief Wurzel geschlagen haben, gehört anch die Vorstellung, daß wir Deutschen eine reiche neuere Vvlkslitteratur besäßen' und daß nur allerhand Zufälligkeiten, die Wirkungeu laudschaft- licher und politischer Vereinzelung, der allzu rasche Umschwung unsrer Gesellschaftszustände und Sitten, die Trägheit und das Ungeschick des „privilegirten" Buchhandels beim Verbreiten unsrer „zahllosen" herrlichen Volksschriften die Schuld trügen, wenn nicht jede ländliche Hütte in Deutsch­land, jede Dienstbotenkammer und jede noch so beschränkte Arbeiterwohnuug eine kleine Bibliothek vorzüglicher Bücher aufweist. Es sieht aus, als ob wir über unermeßliche Schätze reinen Goldes verfügten, mit deren richtiger An­wendung es spottleicht seiu würde das verächtliche lackirte Blech zu verdrängen, das man den breitesten Schichten unsers arbeitenden Volkes für gutes Metall aufdrängt. Teils aus erstaunlicher Unkenntnis der wirklich vorhandnen Litte­ratur, teils aus großer Unklarheit über die Aufgaben namentlich der unter­haltenden Volkslitteratur und über die Bedürfnisse der Klassen, an die sich diese Litteratur wenden muß, hat man zwar in weiten streifen die schärfste Verurteilung für die Greuelbücher des Kolportagebuchhandels gehabt, hat ge­fühlt, daß man schuldig sei, dagegen anzukämpfen, hat sich aber über die zu Ge­bote stehenden Mittel dazu meist getäuscht. So eifrig sich Privatpersonen, Körperschaften und Vereine aller Art der Sache der guten Vvlkslitteratur