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Die Vorbildung der höhern Forstbeamten, besonders in Preußen.
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Moderne Gedanken im Mittelalter

znbildcn, ausdrücklich verurteilt sein möge. Im allgemeinen kann deshalb nur von einer Reproduktion die Rede sein. Der Lehrkörper der Akademie ist nur klein, er müßte bedeutend erweitert werden, wenn sämtliche Fächer wirk­lich ausreichend besetzt werden sollten. Tüchtige Gelehrte lassen sich für die Akademie uur selten gewinnen und sind dauernd doch nicht zu halten.

Es ist also für die Behörde mit Schwierigkeiten verknüpft, die Fächer, die nun einmal betrieben werden solleil, sämtlich in genügender Weise und zu jeder Zeit mit Lehrkräften zu Verseheu. Wenn das aber zugegeben werden muß, sv folgt daraus die Unzulänglichkeit der jetzigen Einrichtung. Ist es denn auf den Universitäten besser, und kann da besser vorgesorgt werden? Wenn hier von einem Mangel gesprocheil werden kann, sv ist er umgekehrt auf der praktischen Seite zn suchen.

(Schluß fvlgt)

Moderne Gedanken im Nittelalter

von Eduard Heyck

n den Aufgabe» kulturgeschichtlicher Beschäftigung, die am meisten lohnen nnd innerlich befreien, gehört es unstreitig, solchen Ideen und Schlagwörtern, die die Gegenwart bewegen und ganz be­sonders ein modernes Gepräge zn trageu scheinen, bis zu ihrem Ursprünge nachzugehen und die Aufzeichnungen vergangner Ge­schlechter nach ihnen und den Stufen ihrer Entwicklung zu durchsuchen. Über­raschend oft bewährt sich dabei der Spruch des Ben Akiba; es wäre ein leichtes, die Beispiele dafür zu Haufen. Hier stehe eins für viele: wie durch den AuSspruch aus deu Hvmilien eines Cistercienscrs vom Anfange des dreizehnten Jahrhunderts, des Cäsarius von Heisterbach, daß jeder Reiche entweder ein Dieb oder doch der Erbe eines Diebes sei, das nicht einmal ganz ebenso logischeEigentum ist Diebstahl" recht empfindlich in seinerak­tuellen" Glorie beeinträchtigt wird, auch dann, wenn man sich damit trösten wollte, daß Cäsarius damit einen etwas andern Sinn verbunden habe, indem er von dem asketischen Prinzip ansgegangen sei, während man dies unsern Sozialdemokratin mit Unrecht nachsagen würde, es auch gar nicht von ihnen verlangen dürfte. (Dieser grundsätzliche Unterschied übrigens zwischen dein urchristlichen und dem Zukuuftskommunisinus wird bei den beliebtenwissen­schaftlichen" Hinweisen auf die Apostclzeit in sozialdeiiiokrntischen Versamm­lungen regelmäßig übersehen.) Doch zur Sache. Zweck und Absicht dieser