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Neutralität ihres Gebietes gewährleistet ist. Wer den gegenwärtigen Beziehungen der Großstaaten zn einander nnr einige Aufmerksamkeit geschenkt hat, — so meint der Verfasser eiues Aussatzes iu der Zeitung des Vereins der deutscheu Eiseubahnverwaltnngen (Jahrgang 1891: „Die Eisenbahnen bei einer Mobilmachung der neutralen Staaten") — wird sich nicht darüber täuschen können, daß ein zwischen zwei Mächten ansbrechender Krieg nicht auf diese beiden beschränkt bleiben wird. Aller Voraussicht nach wird alsdann ein allgemeiner europäischer Krieg entbrennen und keine Macht vorhanden sein, die das Gewicht ihrer Feindschaft siir die Aufrechterhaltung der verbürgten Neutralität jeuer Staate» iu die Wagschale werfen könnte. Die Negierungen dieser Staaten, namentlich von Belgien und der Schweiz, die am meisten bedroht erscheinen, haben wohl eingesehen, daß sie nnr dann ans unbedingte Beachtung ihrer Neutralität rechnen können, wenn sie der kriegführenden Macht, die znr Verletzung der Neutralität Lust verspürn: sollte, einen erheblichen Widerstand entgegen zn setzen vermögen. In Belgien sind die den Eisenbahnen iu dieser Hinsicht zugewieseneu Ausgaben durch deu königlichen Erlaß vom U>. April 1887, betreffend die Einrichtung des Eisenbahnverkehrs-, Post- und Telegraphendienstes bei der Feldarmee, iu der Schweiz durch das Gesetz über die Militär- Einrichtnngen vom lü, November 1874 und den Erlaß des Bundesrats vom 8, März 1887, betreffend den Anshebuugsdicnst, den Nachschubdienst und den Eisenbahndieust iu Kriegszeiten, geregelt und vorgesehen. Wie dem auch sein mag, sür alle Staaten, die den Frieden lieben, gilt der gleiche Grundsatz - Li MI'Ä Ittzllum.
Wie die Konfessionen einander brauchen
Geschichtsphilosophischc Gedanken ^4
aß die katholische Kirche uach gänzlicher Anstreibung des Widerspruchsgeistes nicht am Leben bleiben könnte, sondern znr Mnmie vertrocknen müßte, wenn dieser Geist nicht fortführe, sie von auße», vom protestantischen Lager aus zur Handhabung der Waffen des Geistes zn zwingen, ist schon gesagt worden. Dem wissenschaftlichen Fortschritt gegeuüber hat sich die Hierarchie nach dem Tridentinnm benommen wie eine Henne, der die ausgebrüteten Enten fortschwimmen, Sie hat nicht aufgehört, über die gottlose Wissenschaft zn jammeru, uud soweit ihre