Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Handelsverträge
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Zeit wie die Faust dem Auge augemesseum des „Sturmes uud Dranges") bei den unaufhörlich neuen Bedingungen ausfällt, die das stetig wechselnde Leben den Menschen stellt. Unser heutiges Geschlecht steht uun jedenfalls unter andern, weun nicht entgegengesetzten, als denen eines künstlerischen Sturmes uud Drauges. Wir haben davon so übergenug gehabt, das Leben stürmt nnd drängt gegenwärtig so, daß die ^Künstler" andres vorhaben sollten, als die Rolle der Sturmvögel zu spielen. Ja, wir brauchen „Wahrheit" — Wahrheit gegen innere Verlogenheit, Leere und Haltlosigkeit, aber nicht die qualmende Fackel der Petroleuse, sondern das Licht jener hehren Göttin, die nnserm Dichter auf Bergeshöhen durch Nebel iu siegreicher Klarheit erschien, die mit einem Munde spricht, dem aller Lieb und Treue Ton entfließt, die in des Lebens Wuudeu den reinsten Balsam gießt, die von vielen genannt, von jedem sein geheißen wird, die aber er, der Dichter, in ehrfürchtigem Schaner — nicht nennt.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Handelsverträge
ie immer auch die Fachmäuuer im Handels-, Fiucmz- nnd Zoll- Wesen, die in der ersten Dezembcrwoche abgeschlossenen Handelsverträge beurteilen mögen, wie groß oder klein ihre Wirkung ans nnser Volkseinkommen ausfallen wird, die Begründnng, die sie in der dem Reichstage Angegangenen Denkschrift und in der Rede des Reichskanzlers von Caprivi erfahren haben, verleiht ihnen epochemachende Bedeutung. „Die Entwicklung Dentschlands zu. einem Industriestaat ersten Ranges — heißt es in der Denkschrift — die Zunahme seiner Bevölkerung und die den einheimischen Bedarf nicht in vollem Umfange deckende Bodenproduktion haben zur Folge, daß Rohstoffe nnd Nahrungsmittel vom Auslande in große» Mengeti eingeführt werden müssen. Um das hierdnrch bedrohte wirtschaftliche Gleichgewicht in dem erforderlichen Maße wieder herzustellen, ist Deutschland in erster Linie darauf augewieseu, seiueu Überschuß au Fabrikaten im Auslande abzusetzen," was, wie vorher bemerkt worden war, durch die Absperruugsbe- strebungeu der meisten Staaten erschwert wird. Dieses amtliche Geständnis, daß der heimische Boden der wachsenden Bevölkerung nicht mehr genüge, ist eben das epochemachende, denn die offene Anerkennung der Thatsache bildet die unerläßliche Vorbedingung einer richtigen Wirtschaftspolitik. Der Überschuß der Einfuhr über die Ausfuhr ist seit 1880 stetig gewachsen und betrug im Jahre