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Die Arbeitseinstellungen» Bnchdnickereigeivcrbo
figuren, der beschränkte Kieköwer, die ganze Umgebung von Zeit und Ort und die scherzreiche schöne Sprache des Erzählers!
Dieser „Teufel im Sande" ist wohl die kräftigste Dichtung, die wir bisher von Hoffmann besitzet!, und muß überhaupt zn den bestell Werken gerechnet werdetl, die wir iu der letzten Zeit erhalten haben. Man müßte an aller Gerechtigkeit im litterarischen Leben verzweifeln, wenn sich folche Dichtungen nicht trotz aller Kmneraderie der Naturalisten zum Herzen des Volkes Bahn brächen.
Wien in u
Die Arbeitseinstellung iin Vuchdruckereigewerbe
WM
rofessor Brentano und seiue Schiller scheu in den englischen Gewerkvereinen das Vorbild für die zukünftige soziale Gliederung der industriellen Bevölkerung der Welt und also auch Deutschlands. Sie meinen, die Zeit des Kleingewerbes sei ein für allemal vorbei. Insbesondre über das Buchdruckergewerbe hat sich F. Zahn iu seiuem vorjährigen Berichte (er ist von Brentano mit zwei andern Berichten über englische Verhältnisse zusammengestellt und uuter dem Titel „Arbeitseinstelluugen und Fortbilduug des Arbeitsvertrages" herausgegeben worden) folgendermaßen ausgesprochen. Um den Achtstundentag uud um andres werde möglicherweise im Jahre 1891 eilt Kamps entbrennen, in dem die Gehilfen bald unterliegen würden. Doch dies sei Nebensache. Wichtiger sei die Beseitigung der im Buchdruckgewerbe bestehenden Mißstände und der darin wurzelu- den chrouischeu Unzufriedenheit der Gehilfen. Der Hanptübelstand fei, daß so viele kleine Meister mit Lehrlingen anstatt mit Gehilfeu arbeitete« und durch Schinntzkvtlknrrenz den großen Prinzipalen das Leben sauer machten, während die von ihnen gezüchteten überzähligen Gehilfen die Löhne drückten. (Selbst- verstäudlich gehöret! folche kleine Meister der im Jahre 1873 zwischen Prinzipalen und Gehilfen vereinbarten Tarifgemeinschaft nicht an.) Diese Kleinmeister müßten ausgemerzt werden. „Besser ein kleiner Prinzipal wird Aktionär einer andern Druckerei und verdient außerdem eiueu hoheu Arbeitslohn, als er verliert sein Vermögen bei einem vergeblichen Versuche, seinen selbständigen Betrieb zn erhalten uuter Herabdrückuug der Arbeitsbediuguugen aller übrigen. Die soziale Frage im Buchdruckgewerbe ist also heute eigeutlich eine Frage zwischen Großbetrieb und Kleinbetrieb. Möge der erstere bald als Sieger hervorgehen, nnd mögen dann stark organisirte Gehilfen au die Stelle verkommener Kleiugewerbe- treibeuden trete». Dazu bedarf es aber fürs nächste einer starken Prinzipalorganisation."