Geschichten ans Hinterpommorn
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O'Connor Morris in seinein soeben erschienenen Bnche über die großen Feldherren der neuern Zeit thut: Nis operativ»« üv not rovoal v»v Ainuä stratogio vovvvptivu und are vUaravtoriseü sovoral groat orrors . . . Iio 1»as not vvvv approavoeä tlie neiget ok Napoleon. >Vo n,ig» origiunlity i» Iiis oon- ovptioi^ ot >v:>.r.
Moltkes geniale Leistungen als Feldherr sind für alle Zeiten in den Annalen der Weltgeschichte verzeichnet. Seine unleugbaren Verdienste um die inuere Politik iu Deutschland erkennt man zur Geniige ans den Reichs- tagsvcrhandlnngen. Seine hohe Bedeutung als Schriftsteller leuchtet aus allen seinen litterarischen und wissenschaftlichen Arbeiten hervor. Was er als Mensch gewesen ist, als dankbarer Sohn, als trener Brnder, als uneigennütziger edler Freund, das lehren uns seiue Familienbriefe. Der Gedcmke an seine Familie hebt und trägt ihn durch die schweren Schicknngen und Entbehrungen seiner Jngend. Elternliebe und Geschwisterliebe ziehen wie ein warmer Strom dnrch alle seine Briefe; in allen klingt es wie ein Hoheslied auf das echte deutsche Familienleben. Solche Vorbilder thun uus jetzt uot!
Geschichten aus Hinterpommern
enn der Schein nicht trügt, so wird dieses litterarisch so reich bewegte Jahr nicht zu Eude geheu, ohne eine gründliche Wandlung in den Anschauungen der Schöngeister hervorgebracht zu habeu. Der Kampf sür und gegen den Naturalismus bildet ^ den Mittelpnnkt alles litterarischen Lebens seit nur zu langer Zeit, man kann keine Zeitschrift zur Hand nehmen, keine Sammlung von Anf- ?ätzen, ja selbst keine Sammlung lyrischer Gedichte, ohne Äußerungen für oder i^gen deu vom Ausland eingeführten Kunststil zu begegnen. Uud immer siud es Ausbrüche leidenschaftlicher Art! Das ist bezeichnend. Mehr oder weniger klar ist sich jedermann bewußt geworden, daß es sich nicht bloß um reiu ästhetische Fragen handelte, sondern nm Gruudsätze, die tief ins nationale ^ben eingreifen und alle Bilduug gefährde» oder fördern. Es half nichts, "aß die Naturalisten immerfort von einer „Übergangslitteratur" sprachen, vvu emer Art Fegefeuer, das man durchzumachen hätte, bevor man ins wahre Paradies der Kunst käme. Jedes nene ihrer Bücher erregte die Empörung oder den Spott der gottlob doch noch zahlreicheren verständigen, unverdorbenen und von keiner Theorie verwirrten Lefer nud sachte deu Streit immer von neuem au. Alle die Probleme, die deu Naturalisteu als nagelneu erschienen,