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Nach dem ersten Oktober
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Billige Wohnungen

vrdnung die Lage der Arbeiter möglichst zn verbessern, so halten wir es doch für eine nvch viel schwerer wiegende Pflicht des Staates, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln der Ausbreitung der Svzialdemokratie entgegenzutreten. Es ist ja möglich, daß diese Mittel dvch nicht ausreichen und daß schließlich die Welt dem sozialistischen Chaos verfallt. Dann hätte man aber doch wenigstens seine Pflicht gethan. Daß man aber gelassen zusieht, wie dieses Chaos sich wachsend vorbereitet, und daß mau nur auf die Macht pocht, die zur Zeit dessen Hereinbruch hindert, das halten wir für keine glückliche Wahl.

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Oon Trangott Trnn?

ie Stadt Weimar erfreut sich liberall eines klangreichen Rnfes, nnd zwar nicht bloß weil sie als die einstige Wirkungsstätte unsrer größten Dichter geehrt wird, sondern auch weil sie in dem regierenden Landesherrn einen für alles Edle und Schöne begeisterten Mäcen gefunden hat, dein es gelungen ist, seinem geliebten Weimar eine führende Stelle ans dein Gebiete der Künste zu erringen. Selten dagegen ist von Weimar auf sozialem Gebiete die Rede, und doch ge­bührt dein alten Musensitz auch in dieser Beziehung ein Ehrenplatz vor manchen andern Städten. Ich will hier nicht reden von den mannichfachen, planmäßig in einander eingreifenden nnd zum Segen weiter Kreise wirkenden Wvhlthätig- keitsanstalten, für die insbesondre die wegen ihrer opferfreudigen Barmherzigkeit in allen Bevölkernngsklassen innig verehrte Großherzogin Sophie die wärmste Teilnahme bekundet, sondern von einem Unternehmen neuesten Datums, durch das für die Stadt Weimar die Lösuug einer brennenden Zeitfrage erfolgreich in Angriff genommen worden ist. Obwohl sich dieses Unternehmen, den Ver­hältnissei? einer mittlern Stadt angemessen, nur in engem Rahmen bewegt und bewegen kann, so dürfte es doch für viele Städte in der Nähe und Ferne von praktischem Interesse sein, zu erfahren, wie man eine schwierige und wichtige Humanitätsaufgabe gelöst hat. Es ist von ganzem Herzen zu wünschen und zu hoffen, daß das gegebene Beispiel anch anderwärts anregend wirken möge.

Die Vorstandsmitglieder des im Dienste freiwilliger Armenpflege stehenden Prüizessinnen Marie-Elisabeth-Vereins in Weimar," die seit einer Reihe von Jahren eifrig nnd erfolgreich bemüht sind, in Fällen außerordentlicher Familien-