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Zum sozialen Frieden
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Zum sozialen Frieden

erm wir im nachstehenden von dem ungeheuer reichen Inhalte des u»te»genn»nten Werkes") eine Übersicht zu gebe» versuchen, so geschieht es in der Absicht, in allen unsern Lesern die Über- zengnng zu begrmiden, daß es für jeden im öffentlichen Leben stehenden Mann Pflicht sei, dieses Werk zu studireu. Es kommt gerade noch zu rechter Zeit, um den Gegner» der kaiserlichen Sozialpolitik die Grundlosigkeit ihrer Befürchtunge» und die UnHaltbarkeit ihres ei» . weiiig feudalen Standpunktes klar zu mache» und sie vor falsche» Schritte» zu be­wahren, die für sie selbst »icht wemger verhättguisvoll werden könnten als für das Vaterland.

In der Einleitung zeigt der Verfasser, was in der ersten Hälfte des laufende» Jahrhunderts unter dem Einflnsse der damals herrschende» indivi­dualistische» Nationalökonomie aus dem englische» Volke geworden ist. Die Arbeiterbevölleruiig erdilldete einen Druck, wie er niemals vorher nnd bei keinen, andern Bolle vorgekommen war und wie er selbst den Sklaven »nbe- kaimt ist. Die unter» Klassen befanden sich in einem Zustande des leiblichen Elends, der U»wisscnheit, der Verwilderung und der Lasterhaftigkeit, der i» ihrer Körperbeschasfenheit für jedermann sichtbar wurde: der starke, behäbige John Bull verwandelte sich in einen schwindsüchtigen, kurzlebigen, verlumpten Proletarier. Was an Lebensenergie in ihm noch vorhanden war, ging in wütendem Hnß gegen seine Brotherren auf und äußerte sich iu verbrecherischen Augriffe» auf Lebe» und Eigentum. Die Verzweiflung trieb zu Vereinigungen,

Zum sozialen Frieden. Eine Darstellung der sozialpolitischen Erziehung des englischen Volkes im »ennzelinten Jcihrhnndert. Von I)>. Gerhart v. Schnlze-Gaevernitz. Zwei Bände. Leipzig, Dnmler und Huindlot, 189».

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