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Schopenhauer und Richard Wagner
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Die Kleinkinderschule

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auf der Hand, da er alles Regieren und Dirigireu von der Kinderstube oder dem Konservatorium bis zum Kaiscrthron unmöglich machen und die Welt zuletzt in einen weinenden Pöbel auflösen würde, worin nnr doch wieder keiner wüßte, wie er demandern" helfen solle, und schwerlich jemand Zeit behielte, zu philvsophiren oder Flöte zu blasen, wie er!

(Schluß folgt)

Die Kleinkinderschule

cis Anlnnstssignal ertönte, wir fuhren in B, ein. Mit Paketen be­laden, drängten wir uns auf dem Bahnsteig durch die Meuge, Wir wurden von einem großen, starken Herrn mit nicht gerade vornehmer Haltung begrüßt.Guten Abend, Frau Vorsteherin," rief er uus entgegen. Meine Begleiterin, Frau Vorsteherin von L., unsre Mutter," wie wir sie nannten, streckte dem Herrn die Hand ent­gegen.Sie haben doch einen Gepäckschein?" Mit dieser Frage wandte er sich "n mich, nahm den Schein in Empfang uud überreichte ihn einem Dienstmann, wdem er diesem einen Auftrag gab. Dann war ich für ihn nicht weiter vor­handen.

Wir schritten genieinsam der Stndt zn, Kommerzienrat Hahn erklärte der "-vmtlcr" dies und das, was ihm bemerkenswert schien. Mir war alles ziemlich weichMig. Müde von der Reise, heißes Trennnugsweh im Herzen, hatte mich 'eser hijchst seltsame Empfang noch unzugänglicher gemacht.

Der Konunerzienrnt führte uus in sein Haus, dort sollten wir zu Abend essen. ^ 'vor der Vorsitzende des Komitees, das die Kleinkinderschule in B,, die ich von nun au leiten sollte, ins Leben gerufen hatte; daher hatte man ihm überlassen, uns m Empfang zu nehmen.

In dem sehr einfach ausgestatteten Wohnzimmer befand sich Frau Kommerzienrat ^ahu nebst ihrer dreizehnjährigen Tochter Grita. Es erfolgte nun eine kurze Vor­an^ Einladung zum Abeudbrot, und in wenigen Minuten saßen wir H ""' den einfach hergerichteten Theetisch. Zwischen derMutter" und dem /»»u.ierzienrat entspann sich ein, lebhaftes Gespräch; da ich mich aber fremd, sehr u-md fnhllr. «.ihm ich nicht daran teil, folgte ihm auch nicht, sondern betrachtete prüfend das Hahnsche Ehepaar. ,^ ^>e ungleich sie äußerlich waren! Die große kräftige Gestalt des Kommerzieu- Kug eine» runden, dicht mit braunein Haar bedeckten Kopf, seine braunen '"'gen blickten lebhaft uud klug, eiu bewegtes Mieueuspiel belebte seine Rede, doch vUei, ein stark ironischer Zug um den Mnnd, sein breites, schallendes Organ und u starker Zng von Selbstbewußtsein den gnten Eindruck. Wie kleiu uud wiuzig