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Wie ich Herrn Madsen kennen lernte : eine kleine Jägergeschichte : übersetzt von Therese Lorck : (Schluß).
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Maßgebliches und Unmaßgebliches

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Natur im voraus bestimmt zu sein scheint. Ich sandte deshalb sofvrt Madsen einen aufrichtig gemeinten Glückwunsch und stattete einige Tage nachher meinen Besuch ab.

Ihn trcis ich zu Hause, die Frau aber nicht, sie war auf der Praxis. Madsen war würdevoll und still vergnügt.

Jetzt habe ichs wirklich in jeder Hinsicht ausgezeichnet, sagte er. Das einzige Bittere ist, wenn meine Frau in der Nacht herausgeklingelt wird, dann wache ich gewöhnlich auch auf. Aber ich hoffe, ich werde mich schließlich doch daran gewöhnen, das Klingeln zu verschlafen.

Wir teilen Wohl alle von ganzem Herzen die Hoffnungen des sonst so zufriedenen Ehemannes.

Maßgebliches und Unmaßgebliches

Noch drei Epiloge zu den Wahlen. Im Anschluß an die Ergebnisse der Neichstagswahlen ist uns von unsern politischen Mitarbeitern eine außergewöhnlich große Zahl von Betrachtungen und Meinuugsäußernugeu zugesandt worden. Leider können wir sie nicht alle zum Abdruck bringen. Für heute geben wir nur noch drei davou, dereu verschiedne Gedankengänge mit einander zu vergleichen dem Leser gewiß anziehend sein wird. Einzelnes von dein, Was darin angeregt wird, soll in den nächsten Heften noch weiter ausgeführt Werden.

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Die radikalen Parteiblätter jauchzen. Das Kartell liegt auf der Strecke! jubelt hetzlustig die Frankfurter Zeitnng, nud andre Blätter derselben Richtung er­klären den Zusammenbruch des Negierungssystems Bismarck aus den letzten zehn Jahren für besiegelt. In dieser Siegesfreude über die Niederlage des Kartells, dessen Mehrheit im künftigen Reichstage allerdings beseitigt ist, übersehen die frei­sinnigen Preßorgane nur eine Thatsache: daß der Zug nach links, der im Volke wehen soll, sich nicht ihnen, sondern den Sozialdemvkraten zugewendet hat, während die freisinnige Partei und ihr Anhang im günstigsten Falle eine jedenfalls nicht maßgebende Vermehrung erfahren haben wird. Ihrem Einfluß und dem ihrer Verbündeten stehen aber als gleichwertig bei deut Znstandebringen der Gesetze gegen­über der Bundesrat und der Kaiser, dem verfassnngsgemäß die Bcrkündung und Ausfertigung der Gesetze zusteht.

Wir meinen, daß man sich in den fortschrittlichen Kreisen einer sehr starken Täuschung über die Schätzung des Parlamentarismus im Volke hingiebt. Die politische Selbständigkeit und die Teilnahme an den Staatsangelegenheiten, die Nur