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plizirten Waffen, als auch des Eindrucks der riefigen Verluste zu ihrer glückliche!: Durchführung Truppen von vorzüglicher Beschaffenheit verlangen.
Wir sind also auf dem richtigen Wege, wenn wir nicht uur die Zahl unsrer Streitkräfte, sondern auch die Beschaffenheit derselbe» zu heben bestrebt sind. Nur gute Truppen werden Großes vollbringen, mittelmäßige oder gar mangelhafte werden niemals den erforderlichen moralischen Halt haben, mögen sie auch noch so zahlreich sein.
In: übrigen behält beim rauchfreien Pulver das alte Sprichwort Recht: Es wird nichts fo heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Berlin Hans I^el
Der Kronprinz Friedrich Wilhelm
Lin Bild von Freundeshand
harakterbilder, von Freunden der Originale dargeboten, pflegen einerseits einem günstigen Vorurteil, anderseits aber anch einem gewissen Bedenken zu begegnen, zumal wenn der Gegenstand des Gemäldes nicht mehr unter den Lebenden weilt. Der Maler hat, sagen uur uns, als Freuud diesen seinen Gegenstand häufiger, läuger und aus größerer Nähe beobachten können als andre, aber er hat ihn mit den Angen des Freundes, also mehr oder minder befangen gesehen oder mit der rücksichtsvollen Hand eines solchen dargestellt, wobei nur oder doch vorzüglich die erfreulichem Züge zur Geltung kommen. Mit solchen Gedanken lasen wir die Anzeige der kleinen Schrift, die iu diesen Tagen unter dem Titel Der Kronprinz und die deutsche Kaiserkrone. Erinnerungsblätter von Gustav Freytag (Leipzig, Verlag von S. Hirzel) erschienen ist. Aber wir fanden uns in verschiedner Hinsicht beim Durchlesen der Schrift selbst euttüuscht; namentlich uusre zweite Voraussetzung traf nicht zu, der Verfasser hat vielmehr auch solche Züge im Charakter des verewigten fürstlichen Herrn wiedergegeben, die ein andrer befreundeter Beobachter wohl als bedenklich weggelassen hätte. Weit davon entfernt, ihm das zu verübeln, danken wir ihm vielmehr für die Überwindung, die es ihm ohne Zweifel gekostet haben wird, nach Möglichkeit die volle Wahrheit zu berichten. Er hat damit für die Geschichte gearbeitet uud ihr ein Bild geliefert, das ausnahmsweise, obwohl von Freundeshand ausgeführt, ja gerade deshalb, besondern Wert besitzt. In der Freude