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Nochmals die Pariser Ausstellung
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Nochmals die Pariser Ausstellung

von einem unordentlichen Berichterstatter

s mag eine natürliche Folge der Vorteile des Eiffelturmes für die schauende Menschheit sein, daß er so übersichtliche Übersichten ermöglicht, wie sie deraußerordentliche Berichterstatter" der Grenzboten neulich ihren Lesern verschafft hat. Er hat sie gleich M soiuunzt, ans den Gipfel der Situation, oder, um beim Eiffel­turm zu bleibeu, ans die dritte Etage geführt, unddank dein Genie des Herru Eiffel" ist es gelungen, von dort ans ans zwei Druckseiten der grünen Hefte Marsfeld und Jnvalidenpark nebst ihrer weitern Umgebung bis zur Kimlivuo äs ?u,ris festzuhalten. Es ist ein Vorteil, zu so orieutirten Lesern von der Ausstellung zu sprechen. Man kommt um so eher über das einzige Thema hinweg, das einem dabei langweilig erscheint, nämlich über die Aus­stellung selbst.

Als es den Menschen dieses genußreichen Jahrhunderts nach Einrichtung der Dampfpfeifen, Polterwagen, Riesenvrchester, Fabrikschlvte, Leitmotive nnd Dynnmitattentate doch noch au einem Mittel fehlte, nm sich vollends ihr Dasein zu vergällen, da erfanden sie die Weltausstellungen. Diese abschließende Be­merkung trug ich als Ertrag meiner Weltnusstellungsfahrt in mein Tagebuch ein, das ich dem Leser zur Beruhigung nnr in: Kopfe sichre, als ich neulich an der Wirtstafel eiuer nervösm Nnssin»gegeniiber saß, die ihren armen Ehewärter (der einzig passende Ausdruck für diese bedauernswerte Menschen­klasse) zur Erholung von Bayreuth noch nach der.Ausstellnng schleppte. Ich dachte an den klappernden, staubdnnsterfüllten Maschinenraum zurück, nn die endlose, sonnenversengte Sahara zwischen Troeadero und Jndustriepalast, au die tausend mit Menschen verstopften, aber dafür ozonfreicn Bnden eines wüsten Jahrmarkts zu ihren Seiten, nnd mit eiuemmnle erschien mir lii. tom -^llöll, das Wort, das in deu letzten Wochen gleichgiltig bloß in den Ohren gesummt hatte, in einem neuen, ganz wundersamen Lichte. In diesem Augen­blicke stieg in nur eine schreckliche Erkenntnis auf, und ein Eindruck, der, als ich oben auf der Plattform des roten Gerüstes gestanden hatte,nnter der Schwelle meines Bewußtseins" geblieben war, brach mm sörmlich mit der Thür ins HauS, sodaß ich entsetzt aufsprang und mein Gegenüber, die nervöse Greuzbote» III 1889 47