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sammenhange stehen, weil sie alle in der Stellung des Arbeitsherrn ihren Ursprung haben. Diese Stellung kann man zwar von verschiednen Seiten betrachten, und das ist eben geschehen; dringt man aber nur weit geuug ein, von welcher Seite es auch sei, so muß man auf jede einzelne der Fvrdernngen kommen, welche die etwas einheitliches bildende Thätigkeit des Arbeitsherrn von ihm verlangt. Wollte man seine Stellung mit kurzen Worten bezeichnen, so könnte man sie etwa mit der Stellung des Lehnsherrn der mittelalterlichen Volkswirtschaft vergleichen. Was in den besten Zeiten der Lehnswirtschaft der Lehnsherr seinem Vasallen war, das sollte heute der Arbeitsherr seinein Arbeiter sein; er sollte ihn schlitzen, und der Arbeiter sollte ihm die Trene halten; denn ohne daß der, Arbeiter seine Pflichten erfüllt, ist es auf die Dauer unmöglich, von dein Arbeitgeber die Erfüllung der ihm obliegenden Pflichten zu verlange». Seine Treupflicht aber verletzt der Arbeiter auch heute noch nicht selten, wenu er die Arbeit vertragsbrttchig niederlegt, um einen höhern Lohn zn erzwingen; daneben vielleicht noch auf andre Weise.
Wie ehemals das Lehnsverhültuis nnr möglich war, weil die Grundlagen dafür in der Vvlksüberzeuguug vorhanden waren, so sind auch heute für das Arbeitsverhältuis nur solche Vorschriften eiuführbar uud durchführbar, die im Volke, uud zwar in diesem bestimmten Volke, von der Sitte gefordert werden. Internationale Beratungen über Arbeitergesetzgebuug können daher keinen bedeutenden Erfolg haben.
Oxford und Cambridge und die weiblichen Hochschulen in England
von w. Henkel (Fortsetzung)
nglcmd hat keinen Mangel an interessanten Städten, aber keine kann sich in Bezug auf architektonische Schönheit mit den beiden altehrwürdigen Museustädteu messen. Von Schottland mit Edinburg sehen wir dabei ab.
Wer Oxford zum ersteumale vor sich liegen sieht, erstaut über die Fülle des auf so kleinem Raume gebotenen Wnuderbaren. Die ungeheure Menge der Kirchen nnd Türme, der Kuppeln und Zinnen, der akademischen Bauten,