Psychophysiologie
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Rudern werden regelmüßig und systematisch, namentlich Nudern und die Ballspiele mit leidenschaftlichem, fast übertriebenem Eifer gepflegt. Auch Universitäts- professoreu und im Dienste ergraute geistliche Herren beteiligen sich daran. Die öffentlichen Blätter bringen tägliche Sportberichte. Eine der trefflichsten gesellschaftlichen Einrichtungen in Oxford und in Cambridge ist die Union, das allgemeine Uuiversitätskasino, dem die sämtlichen Jmmatrikulirten als Mitglieder angehören. Allwöchentlich einmal tagt hier in hocheleganten uud behaglichen Räumlichkeiten ein Studentenparlament und verhandelt über soziale und politische Tagesfragen. Die Lebhaftigkeit der Beteiligung, der geschäftliche Ernst in der strengen Beobachtung parlamentarischer Formen und die Unerschrockenheit uud Schlagsertigkeit der Redner hat auf uns Deutsche als Zuhörer stets den vorteilhaftesten Eindruck gemacht. Sicherlich würde auch auf den deutschen Universitäten eine ähnliche Einrichtung in hohem Grade segensreich und für das spätere Berufsleben anregend wirken uud nicht verfehlen, die schlimmsten Folgen der gegenwärtigen Zersplitternng zu mildern. Freilich erscheint augesichts der letztern schon der bloße Versuch aussichtslos.
(Fortsetzung folgt)
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as ist doch der Darwin für ein großer Mann! Der reine Bis- marck der Wissenschaft! Im gnten wie im bösen kommt alles auf ihn. So fällt uns die Anzeige einer Sammlung „Darwi- uistischer Schriften" in die Hand, worin Dr. Karl du Prel friedlich neben Hnckel, Büchner und Jäger anfmarschirt. Du Prel, der Begründer einer neuen Mystik! Dn Prel, der in illustrirten Zeitschriften die Geschichte von lebendig eingepökelten und nach hundert oder wie viel Jahren wieder auferstanduen Fakirs ganz ernsthaft als geschichtliche Thatsachen nuf- Uscht. Du Prel, der die Wundergläubigen unter den Katholiken berechtigt, triumphirend zu rufen: da seht ihrs! hat unser alter Görres mit seiner Mystik doch Recht gehabt! die moderne Wissenschaft beweist es! Du Prel, der aus Träumen folgert, daß außer unserm gewöhnlichen ein zweites, jenseitiges Ich in uns wohne, und der annimmt, dieses jenseitige Ich sei der Schöpfer unsrer diesseitige» Persönlichkeit; denn uur, wenn Nur unser Erscheinen in dieser Welt selbst gewollt, unsre Eltern selbst gewählt haben, können Nur, meint er, für