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Kunstgeschichtliche Ergebnisse der Ausgrabungen auf der Akropolis von Athen
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Emma Förster

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Es scheint allerdings, daß man in dieser Beziehung zu radikal vorgegangen sei. Unsre Archäologen sind selten Künstlernaturen. Doch mag, wenn erst die von Umgestaltungen nicht zu trennendegemachte Ordnung," dieser Gegen­satz zugeschichtlich Gewvrdnem," wieder beseitigt sein und die Natur geraume Zeit hier gewaltet haben wird, ein neuer Reiz, der einer geläuterten Klassizität, die Vernichtung der malerischen Schöne vergessen lassen.

Gmma Förster

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enn man den Lärm der Tageszeituugen, die gröblich zur Schau getragene Verachtung vergangener Zeiten und Lebensverhültnisse, die Selbstanbetung und Selbstberäucherung derModernen," den souveränen Dünkel, womit die Streber aller Nassen und Gebiete das Leben der Gegenwart für allein lebenswert erklären, Tag für Tag hört und sieht, so müßte man eigentlich jeden Versuch, den Blick zurück- zuleuken, sich in eine andre als die nüchterne uud zugleich überhitzte Stimmung der Gegenwart (der gewiegte Tagesschriftsteller sagt dafür Jetztzeit) zn versetzen, von vornherein für hoffnungslos halten. Man müßte meinen, daß es eine heil­losere Papierverschwendung, als den Druck von historischen Erinnerungen, von Biographieen, Briefen und andern Lebenszeugnissen der Vergangenheit gar nicht geben könne. Wohlgemerkt, soweit diese Erinnerungen und Zeugnisse einer lebendigen Vorstellung uud liebevollen Erinnerung und nicht einer Gelehr­samkeit dienen sollen, die mit den entschiedensten Ansprüchen auf Geist, Gründ­lichkeit und Methode täglich alexandrinischer, das heißt äußerlicher und un­fruchtbarer wird. Nun weiß Gott, und wir fürchten, die deutschen Verleger wissen es auch, wie viele von den befteu biographischen Aufzeichnungen, Briefen und Tagebüchern ganz unbeachtet, ungeleseu wie ungekauft bleiben und höchstens zitirt" werden, aber so schlimm, wie man nach dem Gehaben und Gerede der Zeitgeister annehmen müßte, steht es denn doch nicht. Die Tagesströmnng überspült wohl die guten, warmfühlenden, empfänglichen Kreise lebendiger Bil­dung, in denen sich ein sicherer Instinkt für Menschenwohl, für echtes Glück und wahre Natur erhalten hat, aber sie spült sie nicht hinweg. Und da man sich auf dem Markte gauz abgewöhnt hat, mit diesen Lebenskreiscn zu rechnen, so steht man freilich vor einer ganzen Reihe von Erscheinungen und Erfolgen