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Eine französische Quelle zur Geschichte des Festungskrieges im Jahre 1813
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10 Aunstgeschichtllche Ergebnisse der AnsgrabiMgen auf der Akropolis von Athen

gefähr vierzigtausend Seelen war sie gegen Ende der Belagerung durch Krank­heit, Hungersnot und Auswanderung auf die Hälfte heruntergekommen. Man könnte eine Menge rührender Züge über die Leiden aufzählen, in denen sich bei den Bewohnern die mutvolle Entsagung zn erkennen gab. Eine große Zahl von ihnen fürchtete sich nicht, vom. Hunger getrieben, täglich für ein Stück Brot an den Befestigungen zu arbeiteu und zwar gerade an den am meisten vorgeschobenen Stellungen uuter feindlichein Feuer; Frauen und Kiuder wurdeu bei der Arbeit getötet, aber das entmutigte die andern nicht. Il ^ » snrsmsnt trös psn ds villss sn üurops Pd tüsnt 6t6 aussl imdtraitüss dss sriitsö d'uucz K^srrs c^ui g. ooü.tv tg.n.t ds mmix g. I'lnunMitv."

Campredons Tagebnch ist nicht allein für Danzigs Geschichte, sondern auch für einen wichtige» Abschnitt der Befreiungskriege und iusbesondre für die Geschichte des Festungskrieges von hoher Bedeutung. Zum richtigen uud vollen Verständnis der Aufzeichnungen gehört allerdings eine genane Kenntnis der örtlichen Verhältnisse. Der Herausgeber hat dies auch Wohl erkannt nud dem Werke daher einen Plan von Danzig und seiner Umgebung mit der Angabe aller Angriffs- und Verteidiguugsnrbeiten hinzugefügt.

Kunstgeschichtliche Ergebnisse der Ausgrabungen auf der Akropolis von Athen

von Ernst Boetticher

ie jahrelang fortgesetzten Ausgrabungen auf der Akropolis von Athen sind jetzt zu Ende. Eine Musterung ihrer für die Kunst­geschichte bedeutsamstem Ergebnisse dürfte daher erwünscht sein. Im Nachstehenden sollen die bedeutenderen Fnnde, zuerst die Statuen und Reliefs, dann das Kleingerüt, endlich die architek­tonisch wichtigen Entdeckungen ins Auge gefaßt und unter Vermeidung von Erörterungen, die mehr der Philologie als der Kunst dienen, besprochen werden.

Zuerst wenden wir uns natürlich zn den Bildwerken, die die hehre Göttin verherrlichen, deren Heiligtum die Fundstätte war. Eine kolossale Pallas Atheue, leider zertrümmert, die auf lang herabfluteudem Haar einst einen