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Neue Erzählungen
schluß des Ganzen etwas herauszieht und ihm auch baulich eine etwas freiere Stellung giebt, wie das in vcrschiedner Weise an einigen Stellen unsers Gebiets schon seit geraumer Zeit geschehen ist. So sindet man auf dem Gebiete des sächsichen Baues in den Grenzgegcnden von Westfalen, Rheinland und Holland die vielfach einstöckig gelassene Wohnung uach beiden Seiten verbreitert und unter einem Querfirst zusammengefaßt, die sogenannten Kreuzhäuser, die in ganz ähnlicher Weise anch in einigen Marschgegendcn Holsteins vorkommen. In Ostfricsland dagegen, wo man das gemeinsame Dach beibehält, hebt man die Wohnung dadurch heraus, daß man-die Außenwände derselben, das „Vorderhaus," gegenüber den niedrigen Wänden des Achterhanses verschmülert, nm ohne Durchbrechung der lediglich verkürzten Dachfläche die Höhe eines zweiten Stockwerks zu gewinnen, während man in den benachbarten friesischen Provinzen der Niederlande entweder das alte „Stjelphnising" (Stülphaus), so geuanut, weil das Dach wie eine Stülpe auf allen Seiten sich tief hernieder- seukt, beibehalten oder aber die ganze Wohnung oder einen Teil derselben in Gestalt eines Anklapps aus dem Hauptgebäude herausgezogen hat.
Die Frage, ob die Einbauten noch heute lebensfähig sind, kann demnach nicht grundsätzlich erledigt, nicht schlechthin mit Ja oder Nein beantwortet werden; es mus vielmehr jeder Einbau für sich darauf geprüft werden, ob er imstande ist, sich den veränderten Verhältnissen anzupassen. Für die meisten darf diese Frage unsers Erachtens bejaht werden: was den Einbauten Gefahr droht, sind weniger wirtschaftliche Gründe, als die Mode und soziale Bewegungen innerhalb der bäuerlichen Kreise; nur für einen bleibt die Antwort zweifelhaft, für den niederdeutschen Bau. Wir wollen schließlich auf die Notlage, in die sich dieser heute versetzt findet, etwas näher eingehen, da sein Schicksal, als das der ältesten, merkwürdigsten, verbreiterten und bekanntesten aller Einbauten, wohl ein allgemeineres Interesse bennsprucheu darf.
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ans Hoffmann ist einer der wenigen wirklichen Dichter unter den jüngern Erzählern der Gegenwart. Er schreibt nicht die Wirklichkeit nach Art der Realisten ab, er will auch uicht mit irgend welche» Tendenzen das Interesse an seinen Erzählungen heben, sondern er weiß reine Gebilde einer schönen Phantasie zu schaffen. Von innen heraus, häufig sogar aus eiuem lyrisch-subjektiven Kerne, wachsen ihm die Motive nnd Charaktere seiner Novellen, und darum ist es eine