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Der alte Bismarck
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Aus den Denkwürdigkeiten des Herzogs von Aoburg-Gotha

dieses Gefühl innerer Größe, Selbständigkeit und Freiheit taucht immer und immer wieder in ihm auf; nie gehört er einer Partei, einem Verein, einer Loge an; das wäre für ihn ebenso lästig, als wenn er enge Manschetten oder enge Halskragen tragen sollte; wo es nur angeht, zieht er sich aus dein Etikettenkreis der Hoffeste zurück, während die Schranzen tanzen, wandert er im weiten Regenrock über die Friedrichsruher Felder oder sitzt daheim breit und behaglich auf dem mächtigen Sofa, aus der geliebten Pfeife genußvolle Rauchwolken ziehend. Er kennt nicht Furcht noch Zagen, weder vor den alten Weibern, die ihn mit Besenstielen totgeschlagen hätten, noch vor den gewandten Redekünsten der Parlamentarier; er kennt weder Ruhe noch Lohn; nie hat er stillgestanden, um wohlgefällig auf den zurückgelegten Weg zurückzuschaucn oder die goldenen Früchte am Wege zu pflücken; erhat immer bar gelebt," d. h. Stück für Stück die Werke seines Lebens mit der Kraft seines Leibes bezahlend. Nie aber auch ist ein Augriff auf ihn unerwidert geblieben; keiner kann sich rühmen, einen Speer auf ihn geworfen zu haben, der nicht wohl­gezielt auf ihn zurückgeflogen wäre, unbekümmert um Mühe und Arbeit hat er auch den geringsten seiner Gegner schonungslos verfolgt, wenn er es gewagt hatte, das Werk seines Lebens anzutasten.

(Schlus; solgl)

Aus den Denkwürdigkeiten des Herzogs von Koburg-Gotha

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in vorigen Abschnitte haben wir uns vom Herzog Ernst berichten lassen, wie 1851 in Dresden die Politik der deutschen Höfe in der nationalen Frage Fiasko machte. Im jetzigen und im nächsteu mag er nns erzählen, was die Politik der Volksvereine, die er aufbringen half und nnter seinen Schutz nahm, sich in dieser Frage vorsetzte und zu leisten versuchte, wobei wir Leuten, die ein Gedächtnis haben, nicht zu sagen brauchen, daß der Erfolg zuletzt auch hier gleich Null war; uur erinnerte der Gang der Dinge hier noch etwas mehr als dort an das Sprichwort: Viel Geschrei und wenig Wolle. Das erste Kapitel des achten Buches beschäftigt sich mit einem litterarisch-politischen Vereine, den der