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Grillxarzer und seine Jugenddramen
teilweise auch der Überlegenheit der englischen Technik sieht die deutsche Industrie der deutschen Zukunft vertrauensvoll entgegen.
Ich fasse zum Schluß die Hauptzüge ans deu vorangegangenen Ausführungen kurz zusammen. Wir haben gesehen, daß der englischen Technik in der deutschen eine Rivalin entstanden ist. Diese Thatsache ist in England anerkannt und in ihren Wirkungen mit Besorgnis verfolgt worden; au thätigem Widerstande wird man es auch ferner nicht fehlen lassen, und wenn wir diese für uns so erfreuliche Konkurrenz auch für die Zukunft gesichert sehen wollen, so gilt es, alle Kräfte aufzubieten, in ernstem Streben die deutsche Judustrie zu fördern und zu heben. Uns allen, die wir deu deutschen Namen tragen, liegt es ob, in Treue unsers Amtes zu warten, in deutscher Einfachheit und deutscher frommer Sitte unserm Vaterlande den hnrterkämpften Ehrenplatz zu bewahren.
Wenn wir das beherzigen, dann wird auch mit Gottes Hilfe neben Deutschlands Ehre und Macht der. Deutsche Gewerbfleiß wachsen und blühen und und unserm Volke immer mehr zum Segen gereichen. ,
tzMk
Grillxarzer und seine Iugenddramen
Von Moritz Necker
n einer jeuer mehr griesgrämlicheu als lustigen Satiren, die die neue Ausgabe der Werke Grillparzers nebst so vielen andern anziehenden Stücken seines Nachlasses mitteilt, in dem „Bruchstück aus einem Litteraturblatt vom Jahre 1900" führt Grillparzcr die erste Ursache des Verfalls der deutscheu Poesie, die Herrschaft „pedantischer Phantasterei" (womit er Tieck und die Romantiker meinte) auf einen Fehler unsrer Klassiker zurück. Er sagt: „Das Einzige, was noch allenfalls zur Besinnung hätte zurückrufen können: die beharrliche Zurückweisung des Verkehrten von seiten des allgemeinen Menschcuverstandes, der sich in der Stimme des Publikums ausspricht, fehlte, weil es kein Publikum gab oder dieses vielmehr keine Stimme hatte. Die Ursache dieses Abgangs stammt, die Vereinzeltheit und Unentschiedenst der Deutschen ungerechnet, noch aus der Zeit der höchsten Blüte der deutschen Litteratur. Publikum nämlich ist die einem Eindruck sich hingebende Masse. Was jeder Einzelne darunter denkt