Deutschland und die südafrikanische Republik
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» den zahlreichen Gaben, welche die Natur in den Boersstaaten und ihrer Nachbarschaft dein Menschen bietet, gehören anch die Diamanten und das Gold, Die Gegenden, in denen bis jetzt die meisten Diamanten gefunden wurde», liegen im westliche» Teile des Landes zwischen den Flüssen Vaal nnd Oranje nnd 'varen früher im unbestrittenen Besitze des Oranje-Freistaates, der ihrer, als diese Schätze entdeckt wurde», vou Seite» Englands dnrch eilifache Prvkla- 'uativn beraubt uud erst spater cinigerniasien dafür entschädigt wurde. Er ^Mite sich jedoch über deu Verlust tröste»; den» die betreffenden Fnnde brachten "Ur Reichtum für einzelne, aber keinen Segen für die Gesamtheit, namentlich verbesserten sie nicht die dortige» gesellschaftlichen Zustände. Sie lockten bald Zinsen von Gesindel herbei, das nicht arbeitete, sondern dies den Kaffern Erließ, denen es die gefundenen Edelsteine abznschwindeln verstand und so Richten »nd sicher» Gewi»» erzielte, der da»» verpraßt wurde. Der Preis l^r Waaren und Genüsse, der Lohn für Verrichtungen stieg zn unsinniger Höhe, uiid es kam zn einer großen Anzahl betrügerischer Gründungen, die Hunderte vou Leichtgläubige» zu Grunde richteten. Erst in den letzten fünf sechs Jahre» habe» sich die Dinge dort gebessert, die Preise der Dia- 'Unnte» si„d gestiegen, die für die zum Miuenbetrieb nötigen Dinge gesunken, ^ Lebensbedürfnisse wohlfeiler geworden, das Aufsuchen der edlen Steine >vird wissenschaftlicher betrieben. Es bestehe» jetzt 4 Landminen, zn Dn- ^'tspan, Old de Boers, Bnlfontein uud Kimberleh, in denen statt des früheren Tagebaus Tiefbau mit Maschinen eingeführt ist. Neben ihnen werden bei '^ip drift oder Barklh Fliiszdiamanten durch Wäschereie» gewviinen. Die ^üien von Kimberleh sind die reichste», sie habe» in den 17 Jahren ihres Bestehens Steine im Werte von 50 Millionen Pfd. Sterl. geliefert. Den ^ert derjenigen, welche von den Postämtern der ii» Oranje-Freistant gelegenen ^inen ausgeführt werde», schätzt der letcke Bericht auf Z Millionen Mark Ehrlich.
Gold wnrde seit 18«5> am Tatiflussc im Matcibelelaude und seit 180» auch "'»erhalb der Grenzen der Südafrikanische» Republik gegraben nnd gewaschen,
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