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Skizzen aus unserm heutigen Volksleben. 17. Die Masern in Groß-Rüblingen
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Was will man denn weiter machen, wenn es die Kinder durchaus haben wollen?

Sehen Sie mal, Herr Kollege, da hauen Sie ein StückHygiene." Ja, woher soll es denn das Volk wissen, was es zu thun und zu lassen hat, wenn es nicht nnterrichtet wird? Ich halte es durchaus für nötig, daß in der Volksschule Gesundheitslehre eingeführt wird. Sie meinen, dazu sei keine Zeit? Für die deutscheu Kaiser, für Abraham und die Propheten ist immer Zeit nicht wahr? Ich halte die Gesnndheitslehrc für viel wichtiger als das alles. Na, da wünsch' ich Ihnen viel Glück, Herr Kollege. December 1833 ^il ng,turn.m <lnlbil>!>.vit

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Maßgebliches und Unmaßgebliches

Vom falschen und vom echten Bischer. Vor etwa zwei Monaten erschien in Stuttgart ein Buch, das durch seineu Titel viele Käufer angelockt haben wird: Schillers Leben und Wirken. In zwanglos gebundener Rede dargestellt von einem Ungenannten, aber doch Bekannten." Die geheimnisvolle Andeutung über den Ver­fasser klärt der ungenannte Herausgeber in der Vorrede in einer Weise auf, die geeignet ist, den Leser gründlich irre zu führen. Nachdem er mitgeteilt hat, daß die Dichtung bereits zum Schillerjubiläum des Jahres 185!) vollendet war, aber aus besondern Gründen, die nach demunlängst erfolgten Tode des schwäbischen Un­genannten, aber doch Bekannten hinfällig geworden sind," nicht Veröffentlicht wurde, fährt er fort:Nur ein Mann von dem feine« Geist und edeln Gefühl des Ver­fassers durste es wagen, unsern großen Klassiker in der Gestalt eines ernstkomischen Heldengedichtes zn besingen. Nicht nur daß er unsre Empfindnng für das Geweihte und Hohe nicht im mindesten verletzt, gelang es ihm, vielmehr den didaktischen Inhalt derart hervortreten zu lassen, daß Verständnis und Liebe für Schiller nur gewinnen können." Was Wunder, daß die meisten Leser nach einem solchen Finger­zeig hinter dem schwäbischen Ungenannten, aber doch Bekannten keinen geringeren als den berühmten Aesthetiker Fr. Th. Bischer, den Verfasser des famosen:Auch Einer", suchen zu müssen glaubten, der ja unlängst verstorben ist nnd seiner Zeit unter dem Pseudonym des seligen Schartenmayers die Ereignisse des Krieges von 1870 und 71 in einem auf den ersten Blick sehr ähnlich gearteten Heldengedichte besungen hat. Die ^Vermutung von Wischers Autorschaft lag so nahe, daß 'sie auch in Anzeigen des Buches öffentlich ausgesprochen wurde. So leseu wir z. B. in Seemanns Litterarischem Jahresbericht (1888. S. 65):Es war eine wunderliche Idee, das Leben Schillers iu Knittelreime nach Art der Jobsiade zu gießen! Sie konnte nur aus einem so wunderlichen Kopfe nnd Wesen entspringen, wie dein des Verfassers dem, der Verfasser ist offenbar kein andrer, als deralte Scharten-