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Der Regierungswechsel und der Friede.
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Die Ideen von ^7AH,

Weim er an schwerer Krantheil teldet, und wenn er sich »ach himmlischem Rat- schlnsse auch dadurch von seinein zu hohen Jahren gekommenen Vater untere scheiden sollte, daß sein Regiment nur kurze Zeit währte, so findet er jetzt eine Stütze uud für später einen Trost und Ersatz in einem Sohne, der durch Begabung und Sinnesart zu großen Hoffnungen berechtigt. Ein tüchtiger Soldat, der als solcher die Freude seines Großvaters war, bereits jetzt in die Rcgicrnngsgeschäfte eingeweiht und mit ihnen vertraut, wird er dem kaiser­lichen Vater einen guten Teil der Last seiner Arbeiten abzunehmen imstande sein nnd sich dabei des unschätzbaren Vorteils erfreuen, sich weiter in die Ge­schäfte einzuleben und sich so für die höchsten Aufgaben und Obliegenheiten, die seiner vielleicht in naher Zukunft harren, gründlich vorzubereiten. Man hat ihm etwas voreilig hochfliegenden Ehrgeiz uud abenteuerliche Pläne zu­zuschreiben beliebt. Die Aussicht auf nahe Erhöhnng zu souveränem Range, die ihm bis vor kurzem winkte, ließ im Verein mit seiner ungewöhnlichen In­telligenz nnd seinem notorisch starken Willen besonders im Auslande Gerüchte entstehen, welche beunruhigten. In Deutschland hat man Grund, diese Gerüchte von kriegerischen Neigungen des jetzigen Kronprinzen als Irrtümer von der Hand zu weisen, und auch auswärts beginnt man von ihm jetzt weniger für den Frieden zu fürchte«. Fürst Bismarck hat seit 1870 bewiesen, daß ihm der Friede für Deutschland, das damals in allen seinen Bedürfnissen befriedigt war, das höchste Gut, die erste Notwendigkeit ist, Kronprinz Wilhelm ehrt in Bis­marck seinen Lehrer in der hohen Politik, und wir dürfen nicht zweifeln, daß der Unterricht des ersten lebenden Staatsmannes im Geiste des Prinzen Samen gestreut hat, der seinerzeit gute Früchte tragen wird.

Die Ideen von ^?8H.

von Karl Trost.

^.KM

iemand wird es den Franzosen verdenken, daß sie für den durch das Gottesurteil des Schlachteuerfolges ihnen auferlegte» Ver­zicht auf eine die Geschicke Europas bestimmende staatliche Macht­stellung einen Trost suchen in dem Gedanken, durch Darstellung neuer und großartiger Kulturideen in Schrift und Leben immer noch einen jeder andern Nation ebenbürtigen Rang zu behaupten. Vom allge­mein menschlichen Standpunkte aus wird man sogar Genugthuung darüber em-