Gevatter Tod.
Line Weihnachtsgeschichte von L. Budde. (Fortsetzung.)
ber das Schönste sollte noch kommen, man sollte es nicht für möglich halten, nnd doch war es der Fall; und das war die Heimfahrt an jenem stillen, sternklaren Abend, wo Tippe vom Kutschersitz zu der Mutter hinüberkletterte, um bei ihr zu sitzen und sein Lockenköpfchen an ihre Brust zu lehnen. Und wie erfrischend und kühlend fnhr die thaufeuchte Luft des Herbstabends über die glühenden Wangen dahin!
Wir führen das Fieber mit uns! Nehmt euch in Acht! flüsterten die weißen Abendnebel, die an ihnen vorüberzogen.
Aber Tippe hatte auf etwas Besseres zu hören. Er lag im Arme der Mutter und schaute zum Himmel hinauf, und die klaren Sterne blickten zu ihm herunter und nickten ihm zu und sangen leise:
Siehst du, wie unsre Bahnen Am Himmel still wir gehn? Woran die Sterne mahnen, Wirst du's auch recht vcrstchu?
Auf daß vom ew'gen Lichte Ein Strahl zur Erde fällt, Zu ihm der Blick sich richte, Schuf uns der Herr der Welt.
Uud weun wir drunten sehen Ein kleines Kindcrherz, Das sich beim Schlafengehen Fromm wendet himmelwärts,