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Die Krisis in Paris.
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wenig Achtung und Anhänglichkeit für die staatlichen Einrichtungen empfinden, die sie sich selbst gegeben haben. Revolutionäre, welche im Stadthause sich die Gewalt über den Staat anmaßen, Bonapartes, welche Parlamente durch Sol­daten verjagen, Kommunarden, welche sich gegen die Republik verschwören, finden bald bereitwillige Vergebung ihrer Sünden. Die vollendete Thatsache wird hingenommen, was mich das Gesetz dagegen sagt, und der Jusnrgent, welcher der Kugel entschlüpft, kehrt nach kurzem zurück, um seine alte Rolle von neuem zu spielen. Das ganze Volk zeigt den Geist des Schulbuben, dem es Vergnügen macht, dem Gesetze ein Schnippchen zn schlagen oder es als nicht vorhanden zu behandeln.

Nach den neuesten Nachrichten, die uns zukommen, während wir dies schreiben, ist Grevy jetzt entschlossen, abzudanken, und zwar durch eine Botschaft an die Kammern, welche das von ihm in Aussicht genommene neue Ministerinm Nibot oder das bisherige in diesen Tagen einbringen sollte. Es wird dann der Kongreß" (Dcpntirtenkammer und Senat zu einer Körperschaft vereint) zusammen­treten, um einen Nachfolger zu wählen. Wer das sein wird? Vielleicht, obwohl die Radikalen keinen Militär wollen, General Boulanger oder Saussier, schwerlich Clemenecau, der aber möglicherweise Ministerpräsident unter dem Neugewählten werden wird, schwerlich auch Ferry, eher Freyeinet. Aber wie die Minister, so werden auch die Präsidenten der Republik fortan nicht lange regieren. Die friedliche Revolution, die jetzt im Gange ist, wird vermutlich dieselbe Eigenschaft zeigen, welche die gewaltthätige zu Ende des vorigen Jahrhunderts hatte: sie wird bald nach einander alle ihre Kinder verschlingen, bis doch zuletzt ein Mann des Säbels der Gefräßigkeit ein Ende macht. Ein weiser Aankee hat den Rat gegeben:Prophezeit nicht, ihr wüßtest's denn." Wir folgen dem in Betreff der Einzelheiten, vom Ganzen aber wissen wir, daß es von jetzt an mit ihm uoch rascher bergab gehen wird als bisher.

Die katholischen Studentenverbindungen.

von einem Katholiken.

ast auf allen deutschen Universitäten, Akademien und polytech nischen Hochschulen haben sich seit Entstehnng der Zentrums- Partei Vereinigungen katholischer Studenten gebildet. Sie zer­fallen, wie ein katholisches Blatt sagt, in katholische Studenten- vereine und katholische Studentenverbindungen. Der Zweck beider lst gleich, ihr Unterschied bernht nur in Nebensachen. So ist z. B. bei den