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Aus den Tagen der Völkerschlacht bei Leipzig.
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Dichterfreündinnen.

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Hält man die Berichte des Oberstleutnants von Ncchmer und des Ritt­meisters Grafen Schulenburg gegeneinander, so wird man zu dem Ergebnis ge­langen, daß die Sendung beider getrennt war. Wahrscheinlich' ging von Natzmer zuerst ab, als Man im Hauptquartier der Verbündeten noch nicht wüßte, wie sich der König von Sachsen verhalten, namentlich ob er in Leipzig bleiben wurde. Sobald darüber aber Klarheit erlangt war, zögerte Fürst Schwarzen­berg, als Generalissimus der Armee, keinen Augenblick, seinen Adjutanten Grafen Schulenburg abzusenden, um dem Könige seine Gefangenerklärung anzuzeigen. Die Beweggründe, welche den Fürsten hierbei geleitet haben, sind aus dem Berichte des Grafen Schulenburg klar ersichtlich: der Hinweis auf diekom- plizirten Interessen," sowie der Wunsch, keinen Preußen zuvorkommen zulassen, besagen genug/ Jedenfalls war man Vonseiten des österreichischen Kaiserhauses dem Könige von Sachsen wohlgesinnt, und Fürst'Schwarzenberg glaubte, zweifel­los im Sinne des Kaisers Franz, das Schicksal des Königs mildern zu können, wenn er ihn bewog, sich an Österreich zu ergeben. Bekanntlich ist (sicherlich auf Andrängen Preußens) das Schicksal des Königs dennoch ein andres ge­worden, denn schon am Nachmittage des 19. Oktober ließ ihn der Kaiser von Nußland durch den Geheimrat von Anstetten nochmals gefangen erklären, und am 23. Oktober wurde der König, zuerst mit Kosakeneskorte, dann mit preu­ßischer Militärbegleitung, nach Berlin gebracht.

Wo der Degen des sächsischen Königs, das äußere Unterwerfungszeicheu, geblitiben ist,' dürfte kaum zu ermitteln sein; wahrscheinlich legte Fürst Schwarzen­berg keinen Wert mehr auf ihn, als er die Sendung Schulenburgs gescheitert sah.

d.

Dichterfreundinnen.

von Franz Pfalz. Madame Luzifer.

(Fortsetzung.)

n diese" unglücklichen politischen uW häuslichen Kämpfe ist Ka- röline tief verflöchte». Bald nach ihrer Ankunft nahm sie den lebhaftesten Anteil' an dem Verlaufe' der' fräuz'ösischen Revo­lution. Aus dem Bürgerstande, aus'der Gelehrtenrepublik her­vorgegangen, koiMe sie gär nicht' anders, sie mußte sich nlit Verstand und Gentüt, mit ihrem ganzen Wesen dem aus Druck und Not empor-