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Neue Briefe von Robert Schumann.
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Was mich von Erlers eignen Worten sympathisch angezogen hat, ist die

Vorrede und die Einleitung zu dem Ehlertschen Aufsatze (II, 109), worin Erlcr das Ideal einer Schumann-Biographie schildert.

Gera. H. Budy.

Hie Waibling! Hie N)elf!

ie Berliner Wahlen haben seit langen Jahren das Bedauern der Reichstreuen und bei allen Feinden Deutschlands lebhafte Genug­thuung hervorgerufen, und es ist begreiflich, daß jetzt, wo der nationale Geist sich so kräftig und erfolgreich aufgerafft hat, sehr bittere Urteile laut werden über die Reichshauptstadt, welche sich nach wie vor durch verbissene Oppositionsmänner vertreten läßt. Gewiß ist die Thatsache im höchsten Grade bedauerlich. Unermeßlich viel hat gerade diese Stadt der preußischen Politik der letzten fünfundzwanzig Jahre zu danken, uud gerade sie beharrt in dem schroffsten Gegensatze nicht nur gegen den leitenden Staatsmann nnd den ihm zur Seite stehenden großen Feldherrn, sondern gegen den Regenten selbst was sich ja gegenwärtig durch kein Drehen und Deuteln bemänteln läßt. Wer dürfte sich wundern, wenn daraus ein andrer Gegensatz hervorginge, wenn ebenso entschieden das Reich Partei ergriffe gegen die frvn- dirende Hauptstadt? Uud Stimmungen solcher Art kommen auch schon hie und da zum Ausdruck. Dabei wird jedoch leicht zweierlei übersehen: daß eben in Berlin die Kartellparteien besonders große Schwierigkeiten zu überwinden haben, und daß sie immerhin ein gutes Stück Arbeit schon geleistet haben. Zu­nächst kommt eine allgemein hauptstädtische Krankheit in Rechnung. Der Groß­städter, vollends der Residcnzler, dünkt sich leicht hoch erhaben über den Be­wohner derProvinz" Ausdruck und Vorstellung sind überall von Frank­reich angenommen worden, obwohl ein Verhältnis, wie zwischen Paris und den Departements, zu unserm Heile nirgends in Deutschland besteht, nirgends be­stehen kann. Was die Hauptstadt auszeichnet, was Großes in ihr gedacht oder gethan wird, das rechnet sich der Großstädter gern als persönliches Ver­dienst an, umso entschiedner, je weniger Anteil er daran hat; dafür empfindet er die Verpflichtung, in allen Moden, auch in den politischen, voraus zu sein. Und Überlegenheit zu zeigen, dazu ist, wie bekannt, das Negiren das bequemste Mittel. Auf den berufenen Hang der Berliner zum Kritisiren wollen wir kein so großes Gewicht legen, dennrichtige Berliner" soll es kaum noch geben. Aber die wirtschaftliche uud die politische Entwicklung haben vor allem die un­ruhigen, unzufriedenen und wenig urteilsfähigen Elemente der Hauptstadt ver­stärkt. Der liberale Philister und der um das tägliche Brot ringende waren