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Olympia und der olympische Zeustempel.
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volkswirtschaftliche Betrachtungen eines Laien.

Heimat entlehnt habe. Als im Verlaufe der Ausgrabungsarbeiten große Teile der westlichen Giebelgruppe, die von Alkamenes' Hand stammen soll, bekannt wurden und eine gewisse Verwandtschaft dieser mit den Statuen des Ostgiebels zu Tage trat, zog Brunn die weitern Konsequenzen seiner frühern Ansicht und erklärte auch Alkamenes für einen uordgriechischen Künstler. Zwei späte Schrift­steller erwähnen einen Alkamenes, der eine alsLemnier" (Lemnos, Insel im nordgriechischen Archipel), der andre allgemein alsInselbewohner," und da diese Angaben allgemein auf den bekannten Künstler bezogen wurden, war für diesen wie für Päonios Nordgriechenland als Heimat erwiesen; von hier aus waren beide Meister nach dem Süden gezogen, wo sich für ihre Thätigkeit ein reicheres Feld darbieten mußte.

Aber auch diese Erörterungen stießen, so feinsinnig sie auch waren, vielfach auf Widerspruch. Und dieser Widerspruch, der sich meist gegen die Existenz einer eignen Kunstrichtung in Nordgriechenland wandte, wurde aufs entschiedenste verschärft, als nach Sichtnng und kritischer Beleuchtung der literarischen Zeng- uisse sich herausstellte, daß der eine der beiden Meister, Alkamenes, überhaupt kein Nordgricche, sondern nach einem glaubwürdigeren Berichte Athener war, und daß seine ganze Kunstrichtung deshalb einen spezifisch attischen Charakter tragen mußte. (Schluß folgt.)

Volkswirtschaftliche Betrachtungen eines Laien.

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isseuschaft und Kunst beruhen auf gewissen Grundgesetzen uud Wahrheiten von solcher Einfachheit uud Folgerichtigkeit, daß auch der schlichte Verstand des Laien sie mit voller Überzeugung zu erfassen uud der spitzfindigsten Schulweisheit gegenüber festzuhalten vermag. Eine solche unerschütterliche Gruudwahrheit in Bezug auf die Volkswirtschaft ist die: Um die Güter zu erringen oder hervorzubringen, deren ein Volk, deren die Menschheit zu menschenwürdigem Leben bedarf, ist die angestrengteste Thätigkeit, die zäheste Ausdauer, die geschickteste Arbeit, das scharfsinnigste Denkeil auf allen Gebieten menschlichen Schaffens erforderlich. Der Müßiggang jedes Einzelnen, das Brachliegen jeder leistungsfähigen Kraft ist ein Verlust für die Gesamtheit.

Diese Sätze klingen nun freilich wie ein Hohn gegenüber den Thatsachen, welche uns die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gegenwart zeigen; aber trotzdem: