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Aus der Chronik derer von Riffelshausen : Erzählung in zwei Büchern : erstes Buch.
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Notizen.

Ja, der bin ich. Er hob den Neffen auf seine Kniee und strich leise über des Kindes dichtes Haar.

Wir wvllen gute Freunde sein, Vnler; was meinst du?

Ja, wenn du willst. Aber sie können mich alle nicht leiden, alle außer der Mama und den Schwestern.

So? Wie kommt denn das?

Ich glaube, weil ich häßlich bin, sagte der Knabe traurig. Bist du viel­leicht auch häßlich?

Nein, nicht häßlich, aber lahm, ungeschickt und unbrauchbar.

Valeriau war müde und abgespannt. Er verstand nicht ganz, was der Onkel sagte, aber in dem Klänge seiner Stimme lag etwas sehr vertrauen­erweckendes. Ich habe dich lieb, Onkel Georg, sagte der Knabe nach einigem Nachdenken.

Unterdessen erzählte der Hofmarschall der Schwester lustige Reiseabenteuer. Wo bleibt denn der Junge? fragte er auf einmal.

Dein Bruder spricht mit ihm, erwiederte sciue Gattin errötend. Es war beinahe das erste Wort, das sie heute sprach, und darum am Ende begreiflich, daß Cäcilie sie eine ganze Weile verwundert betrachtete.

So so, dort steckt der Schwede! rief der Hofmarschall gutgelaunt; wer hätte aber in unserm Georg einen solchen Kinderfreund vermutet? Nun komm aber, mein Juuge, uud trinke deinen Thee. Dn bist wirklich schon zu groß, um noch auf Onkels Knieen zu reiten.

Valerien, näherte sich langsam und blinzelte mit den verschleierten Augen nach dem Vater hin, was diesen sehr erheiterte.

Wenn diese Schlitze von Augen nun noch völlig verschwinden, dann sieht der Junge gottvoll aus! Thercse, Cäcilie, seht euch das Gesicht einmal an!

Thercse sand jedoch, daß ihr Sohn zu müde sei, um noch an der Familien- tafcl Platz zu nehmen. Sie händigte ihm ein Stück Kuchen ein und bat um die Erlaubuis, die Kinder zu Bett zu bringen. Cäcilie fand diesen Wnnsch gerechtfertigt, zündete die bereitstehenden Kerzen an uud geleitete die Schwägerin nebst Bonne und Kindern nach den gastlich bereiteten Schlafstättcn.

(Fvrtschung fvlgt,)

Notizen.

Die reformburschcuschaftliche Bewegung. So objektiv auch sonst indem in Nr. 2!) erschienenen Artikel die augenblicklichen Zustünde der deutschen Studenten­schaft und deren Neformbestrebnngeu geschildert find, so ist doch die reformbnrschen- schaftliche Bewegung schief und stiefmütterlich behandelt und durch so viele unrichtige Angaben entstellt, daß eine Berichtigung im Interesse der Sache liegt. Der Herr