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Rußlands Finanzen und die Entwertung seiner Valuta.
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Die Wohnungsnot der ärmorn Klassen in deutschen Großstädten.

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durfte von nun an jeder Gutsbesitzer, dem bisher die nötige Feldarbeit ohne Geldentschn'diguug geleistet worden war, einer Vermehrung seines Betriebsfonds zur Auszahlung des Arbeitslohnes. Da nun ohne Geld kein Kapital flüssig ge­macht werden und mich keine Arbeitskraft in Thätigkeit gesetzt werden kann, so mnßte der Geldmangel eine Verkümmerung der wirtschaftlichen Entwicklung zur Folge haben.

Der aufObrok" entlassene Arbeiter wnrde sich naturgemäß der ver­mehrten Nachfrage nach seiner Thätigkeit bewußt und stellte höhere Bedingungen, die Leibherren ihrerseits steigerten ihre Anforderungen, um die Übergangsperiode, welche ihnen noch zur freien Verfügung über das Menschenkapital gelassen war, nach Möglichkeit auszunutzen und gewissermaßen die bevorstehenden Vermögcns- verluste zu eskomptiren. Es wuchsen also die Kosten der Produktion, und die Verteuerung des Lebens des Konsnmentcn kam dem Produzenten nicht einmal wesentlich zu Gute. Unter solchen Verhältnissen verminderte sich natürlich der kaum begonnene Aufschwung des Außenhandels. Die durch den Steuerzuschlag von fünf Prozent zu den Ein- und Ausfuhrwaaren gehemmte Spekulations­thätigkeit stürzte sich mit erneuter Heftigkeit auf allerlei Aktienunternehmnngen, von denen doch wiederum der größere Teil einen wirklichen Gewinn erst für die Zeit in Aussicht stellen konnte, wo die mit den bisherigen Reformen an­gebahnten Lebensordnungen wirklich eingetreten seiu würden. Der Bahnbau bot der Unternehmungslust den weitesten Spielraum. Dennoch blieben viele Linien lange Zeit unrentabel, weil es an dem notwendigen Ausbau der Ver­kehrswege fehlte. Rußland hat diejenige Stufe des Verkehrswesens, welche bei uns durch den Chausfceban gekennzeichnet wird, übersprungen. Die Eisenbahnen sind dort bis heute noch lediglich Verbindungslinien volkreicher Städte, aber nicht imstande, den Verkehr des durchschnittenen Terrains in ausgiebiger Weise an sich zu ziehen. (Schluß fvlgr.)

Die Wohnungsnot der ärmern Klassen

in deutschen Großstädten.

nter dem obigen Titel hat der Verein für Sozialpolitik begonnen, eine Anzahl Gutachten und Berichte herauszugeben, welche das soziale Leiden der Wohnungsnot in unsern Großstädten und die Mittel zur Abhilfe dagegen darstellen und erörtern,^ Wir finden in dem vorliegenden ersten Bande anschauliche Schilderungen der Verhältnisse von Hamburg, Frankfurt a. M. und Straßburg. In einem aus-