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Die Russen in Zentralasien. 1.
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292 Das Wachstum Berlins und der Manrerstreik.

solcher Beziehungen zu verbürgen geeignet waren, die Nachbarn dem russischen Einflüsse zugänglich machten und den Handelsverkehr zn fördern versprachen. Es kamen mit andern Worten nach 1870 verschieduc Konventionen zum Ab­schlüsse, durch welche freier Verkehr der russische» und bucharischen Kaufleute, das Halten diplomatischer Agenten in Buchara nnd Kvkand, und andrerseits bncharischer und kokandischcr in Taschkend, der nnmnchrigen Hanptstadt Tnrke- stans, gewährleistet, der Zoll auf dritthalb Prozent des wirklichen Wertes der Waaren festgesetzt und den russischen Geschäftsleuten die Erlaubnis zum Durch­zug durch Buchara und Kokand erteilt wurde. Der Erfolg dieser Übereinkünfte war nicht unbedeutend, 1879 gingen, wie Jawvrski berichtet, rassische Waaren schon in ziemlicher Menge nach Buchara und bis ans die Märkte Afghauistaus.

Das Wachstum Berlins und der Maurerstreik.

u der Schule habeu wir (Ende der vierziger und Anfang der fünfziger Jahre) gelernt, Berlin habe 240 000 Einwohner; gegen­wärtig zählt es gegen 1 300 000, und sicherlich wird das Jahrzehnt nicht zu Ende gehen, ohne die Einwohnerzahl von 1'/-z Millionen überschritten zn sehen. Soweit ist Berlin schon jetzt hinsichtlich des Verhältnisses seiner Einwohnerzahl zn der des dentschen Reiches auf dem Punkte angekommen, ans dein Paris zur Zeit der großen Revolution stand. Ob es in gleichem Verhältnisse fortschreiten, ob es allmählich einen ähnlichen geistigen und wirtschaftlichen Einfluß auf Deutschland in sich ausbilden wird, wie Paris ihn damals schon auf Frankreich übte und seitdem zu immer größerer Entwicklung gebracht hat das mögen offne Fragen sein. Aber zweierlei wird man sich klar machen müssen: daß, wesentliche Fortdauer der heutigen politische!, und wirtschaftlichen Zustände vorausgesetzt,' in absehbarer Zeit kein Grund vorliegt, weshalb das Wachstum Berlins anfhören oder in ein lang­sameres Tempo verfallen sollte; und daß alle gemütliche Abgcneigtheit gegen Berlin, die Berliner und das Berliner Wesen nichts an der innern Notwendigkeit einer Entwicklung ändert, welche Berlin in nächster Zeit noch weit mehr als bisher zur geistigen, wisscuschaftlicheu, künstlerischem politischen, industriellen nnd kommerziellen Hauptstadt Deutschlands machen nnd die Stadt an der Spree in immer steigendem Maße in den Punkt verwandeln wird, über den alles, was niiser Volk bewegt, seinen Weg nehmen muß.