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Das Programm des Torykabinets.
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Das Programm des Torykabinets.

ie neuen Minister haben in voriger Woche im Parlament die Politik, die sie zu verfolgen gewillt sind, in großen Zügen ent­wickelt, und wir wissen nun wenigstens, was sie in innern und auswärtigen Fragen zunächst vorhaben. Von besondrer Be­deutung ist dabei die Rede, welche der Premier Marquis Salis- bury am 6. d. M. im Oberhause hielt, und in dieser wieder nehmen die Aus- einandersetznngen die erste Stelle ein, die der neue Premier in betreff sciuer Ausichten und Absichten in den auswärtigeu Fragen des Tages machte.

Für die wichtigste unter den letztern sieht er diejenige an, welche die Unter­handlungen mit Nußland über das nordwestliche Afghanistan hervorrief, und seine Erklärung läuft hier in der Hauptsache auf folgende Gedanken und Vor­sätze hinaus. Wir müssen fürs erste die Politik unsrer Vorgänger an der Stelle wieder aufnehmen, bis zu der sie damit gelaugt siud, und uns bemühen, sie zu einem Ergebnisse zu bringen, welches den Interessen Englands entspricht. Unsre Erklärungen und unser Handeln sind wesentlich durch den Umstand be­schränkt, daß wir die von unsern Amtsvorgängern eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen haben. Die hauptsächlichste Meinungsverschiedenheit ist hier der Paß von Zalfikar, hinsichtlich dessen England dem Emir Abdurrachman die Zusage erteilt hat, er solle bei der Greuzbestimmuug den Afghanen verbleiben. Das ist für uns eine Lebensfrage, und so können wir davon nicht abgehen; allen, die uns ihr Vertrauen zuwenden, mnß bewiesen werden, daß England bei seinen Versprechungen Wort hält. Allerdings ist hier die Zusage euglischer- scits erst erfolgt, nachdem Nußland in London ein gleiches versprochen hatte, und es sind dann Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Ausführung ent­standen, über welche noch unterhandelt wird; indes waltet dabei auf beiden

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