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Um eine Perle : Roman :
(Fortsetzung.)
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Um eine perle.

Roman von Robert Waldmiillor (Ed. Duboc), (Fvrtschung.)

ranccsco biß sicki ans die Lippen. Ihr spielt mit mir, Andrea, sagte er, seht Euch vor! Warum verführt Ihr mich zum vielen Reden? Was habt Ihr nach in Euerm Talar stecke»? Ich wette: den Widerruf. Da laßt Euch sagen: mit dem fangt Ihr mich nicht. Oder habt Ihr geglaubt, Francesco hätte nicht auch seine geheimen Zuträger? Wir wissen genau, wie der Widerruf zustande gekommen ist. Mehr noch, wir wissen, daß wenig fehlte und das Fräulein sprang aus Reue über die ihr abgedrungene Unwahrheit hinterdrein in den Mincio. Ja, guckt mich nur ver­wundert an, FranceSco ist nicht so leicht zu hintergehen. Seitdem hat sie sich bei einer alten Hexe drüben am Mühlendamm Rats erholt und scheint uns mit Keckheit zwingen zu wollen, ihren Worten Gewicht beiznmessen. Aber ich sage Euch: zerreißt das Papier, zerreißt es in Gottes Namen. Es ist nicht mehr wert als die Asche jenes Dochts. So fängt man uns nicht, so nicht.

Altezza, gab Andrea mit einein ehrerbietig zustimmenden Kopfnicken zur Antwort, es ist bereits zerrissen.

Der Herzog verschränkte die Arme und blickte nach der Kerze; er wußte, daß sie noch immer nicht die vorgeschriebene Kürze hatte. Und wer gab Euch das Recht, den Widerruf zu zerreißen? fragte er, indem er seinen Gegner mit strenger Miene anblickte.

Andrea antwortete mit einem um Vergebnng bittenden Blick: Altezza, die einst von dem gründlichsten Kenner des Justinianischen Gesetzbuches festgestellten und bald darauf von dem heiligen Vater bestätigten Anwaltsbefugnisse gaben es mir.

Was heißt: einst?

Einst, Altezza, heißt, wenn ich mich ans mein Gedächtnis verlassen darf, ^nno ücmriui 1135 oder 113K.