Um eine perle.
Roman von Robort Waldmüller (Ld> Duboc). (Fortsetzung.) Liftes Aapitel.
ls die Buonaevlsi-Kavalkade spät abends wieder mit ihren Hnf- schlägen das Echo des stillen Zodiaco-Gäßchens weckte, hatte Fiorita schon seit mancher Stunde über Eufemias abermalige Einmischung in die Herzensangelegenheit ihrer Herrin gezürnt; denn obschvn ohne die Hilfe der Frianlerin, wie Fiorita recht wohl einsah, Giuseppe Gonzaga nie Mittel und Wege gefunden haben würde, um sich ihr, der letzten Buonaeolsi, zu nähern, so hatte, seit dies geschehen war, sein Bild doch einen so überirdischen Glanz erhalten, daß sie kaum anders als mit einem Blick gen Himmel an ihn zu denken vermochte. Peinlich war ihr schon anfangs jedes Wort gewesen, mit welchem Eufemia sich in die überströmende Gefühlswelt ihrer Herrin zu versetzen bemüht geweseil war, peinlich hatte sie's auch jetzt berührt, daß hinter ihrem Rücken zwei Personen beflissen gewesen waren, für sie und den Abgott ihrer Seele Brücken zu schlagen, über welche sie zu einander gelangen sollten.
Aber als die gräberartige Kälte des Zodiaco-Güßchcns sie wieder au die Jahre eintöniger Öde gemahnte, in der sie hier ihre Jugend verträumt und vertrauert hatte, da verflüchtigte sich doch jede Verstimmung, wie gerechtfertigt sie ihr auch bis dahin erschienen war, und Fiorita nahm die unfreundlichen Worte zurück, mit denen sie den guten Willen ihrer Begleiterin gelohnt hatte.
Nicht viel glimpflicher als anfangs die Stimmung Fioritas gegen Eufemia gewesen war, fand der abgesetzte Gelcgenheitsmacher Giuseppe Gonzagas die Stimmung des letztern, als Beppo sich seinem Herrn wieder vorstellte. Geh mir aus den Augen, Unhold, rief Giuseppe; wir sind quitt, es bleibt dabei, ich mag dich nicht mehr sehen; allznviele Thorheiten hast du mir mundgerecht