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Bismarck und Herr Gladstone.
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Vismarck und Herr Gladstone.

ls Palmerston wegen verschicdner Ungehörigkeiten von der Königin seines Dienstes entlassen worden war, ließ er sich in einer Flug­schrift als den echt britischen Minister und zugleich als Opfer der Ränke des Prinzen Albert,dieses Ausländers," darstellen, und das abgeschmackte Machwerk hatte wenigstens den Erfolg, daß Presse und Publikum an den deutschen Ränkeschmied und das Opfer der echt britischen auswärtigen Politik glaubten und Palmerston zu großer Be­liebtheit gelangte.

Eiu ähnliches Manöver hat vor kurzem die offiziöse Dail^ Usvs mit Gladstone versucht, der nach ihrer Behauptung unter Bismarcks Haß und Arglist zu leiden hatte, weil er gleichfalls immer das wahre britische Interesse zu fördern bemüht gewesen war. Es hieß da, die Haltung der festländischen Mächte hinsichtlich der englischen Vorschläge in der ägyptischen Finanzfrage sei nichts als eine Folge der Politik des dentschen Kanzlers, der, wie der Mann in der Aristophanischen Komödie zwischen seinen beiden Sklavinnen, zwischen der französischen und österreichischen Negierung stehe und sie anweise, den ihm unangenehmen Nachbar zu ärgern, wozn sie sich denn auch bereitwillig hergäben. Fürst Bismarck glaubt so wollte dieserMann hinter den Kulissen" dem englischen Patrioten einreden oder lebt wenigstens der zuversichtlichen Hoffnung, wenn er die Politik der jetzigen britischen Negierung in Ägypten vereiteln könne, werde Herr Gladstone abtreten müssen... Er hält sich für schlecht behandelt von den gegenwärtigen Ratgebern Ihrer Majestät. Er ist sehr böse über die Art und Weise, mit welcher man seiner Ansicht zufolge in der Angelegenheit der Niederlassung von Angra Pequcna gegen ihn verfahren ist. Deutschland und sein Kanzler sind hier, so glaubt er, vom englischen Auswärtigen Amte Grmzboten I. 1888. 14