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Aus der französischen Revolution.
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nach langem Widerstreben kaum zur Hälfte und unter Aufreibuug der Kräfte des leitenden Staatsmannes durchgesetzt. Eine ganze große Partei opfert mit offnem Höhne die Interessen des Vaterlandes den Herrschaftsgelüsteu der römischen Kirche und folgt blindlings einem Führer, der erster Ratgeber eines mit dem Reiche im Kriegszustande befindlichen und mit der polnischen Revolutionspropaganda ver­bündeten Fürsten ist. Fürwahr, das ist ein trostloses Bild, welches die Volks­vertretung im dritten Lustrum des unter so vielem Sehnen und Kämpfen, mit so teuern Opfern erstnudeuen neuen Reiches bietet. Es scheint, als ob die Geschichte uur dazu da sei, um nichts aus ihr zu leruen, und als ob das Volk iu Selbstverblendung dem gähnenden Abgrunde eutgegeneileu wolle. Wer sein Vaterland wirklich liebt, soll niemals an dessen Geschick verzweifeln; aber es bedarf einer großen Zuversicht, weun der deutsche Patriot nnter den gegenwärtigen Zuständen nicht alle Hvffnnng verlieren soll.

Das Studium des Taineschen Buches fordert zur Einkehr nnf. Möchteil doch im neuen Jahre die Einsichtigen sich um das Banuer des hohenzvllernschen Königtums zusammenscharen und unter Führung des Reichskanzlers - Banner- triigers die Wohlfahrt unserm Vaterlande erhalten und die deutsche und mensch­liche Zivilisation nicht zur Beute weniger Verblendeten uud Fanatiker werden lassen. Das walte der deutsche Gott!

Friedrich Hebbels Tagebücher.

och kurz vor Jahresschluß hat die Literatur der Gegenwart in dem ersten Bande der dnrch den deutschen Generalkonsul in Genua Felix Bamberg veröffentlichten Tagebücher Friedrich Hebbels") ein Geschenk erhalten, welches ein bedeutendes und doch in mehr als einem Sinne ein bedenkliches genannt werden muß. Der erste Eindruck, den wir davon empfangen, ist allerdings der, welchen der Herausgeber in seinem Vorwort davon erwartet. Die Tage­bücher zeigen gegenüber der bedeutenden und doch so mcmnichfcich peinlichen Biographie Hebbcls von Emil Kuhdas Bild des Dichters in vollerem und freundlicherem Lichte, als dies irgendeiner mit zerstreuten Gliedern und Farben gearbeiteten Biographie möglich war." Der zweite Eindruck aber war der, daß

Friedrich Hebbcls Tagebücher. Mit einem Vorwort herausgegeben von Felix Bamberg. Mit einem Porträt Hebbels nach Rahl und einer Abbildung seiner Toten­maske. Berlin, Grotesche Verlagsbuchhandlung, 1834.