610
Altfränkische Bilder und Geschichten ans dein Koburger Ländchen.
ausschlagen und treiben sollen, fällt man den Stamm im ersten Viertel; solle» sie aber gerodet werden, im letzten. Es giebt Leute, Gelehrte, Schalmeister, die wollen das nicht glauben, aber unsre Förster wissen's besser und Verfahren darnach, und die Forstverwaltung giebt ihnen Recht."
Der klarste Denker auf politischem Gebiete, tief und weitblickend wie keiner der Zeitgenossen, stets das Rechte kombinirend, vorurteilslos, über das Herkömmliche hoch erhaben. Ein Geisterseher, ein Tagewähler, ein Rechner mit mystischen Zahlen?
Hm, es giebt zwischen Himmel und Erde Dinge, von denen unsre Philosophie*) sich niemals träumeu ließ. Man kann das hier in doppeltem Sinne verstehen. Ich möchte es in dem nehmen, in welchem es Shakespeare gebraucht. Starten Geistern bleibe unbenommen, es anders anzuwenden. Pnbliküs, anch ein starker Geist, wird ihnen dann beipflichten.
Altfränkische Bilder und Geschichten
aus dem Aoburger Ländchen.
en Lesern der Stvckinarschen Denkwürdigkeiten sowie der biographischen Schriften über Friedrich Rückert — namentlich des .Mhnerschen Bnches (Dichter, Patriarch und Ritter) und eines längern Aufsatzes in der Angsbnrgcr Allgemeinen Zeitung (1373, 39 ff.) — ist jedenfalls anch der Briefwechsel beider Frennde in der Erinnernng geblieben und wohl auch eine in demselben öfters genannte gemeinsame Freundin, Frau Lilli Berguer (NullÄru« lg, Loigörs), iu den
Hierzu die im Hinblick auf unsre materialistischen Physiker nicht überflüssige Bemerkung, daß xlülo»ozüi^ bei Shakespeare wie in der ältern englischen Sprache überhaupt eine viel weitere Bedeutung hat als in der heutigen uud als „Philosophie" bei uns. Es umfaßt die sämtlichen Naturwissenschaften und diese vorzugsweise. Newtons Forschungen nud Entdeckungen sind in den ?ln1o»c>plü<;^11'ran»u.otionL veröffentlicht worden. Man kann also die oben zitirte Stelle im „Hamlet" auch übersetzen: „Dinge, von denen eure Physik sich uoch uichts träumen läßt." Der jetzt noch unbekannte Zusammenhang kann jn künftig gefunden werden. Iu 'I'-ullinK ol tlro Lirrow I, 1 spricht Trauiv von NvtaxUMos, aber man vergleiche auch noch „Hamlet" II, 2 die Rede des Prinzen kurz vor dem Auftrete« des Polouius, wo jeuer sagt: Ä lzlaock tboro is sonrvtlün^ irr tiris mors t1ru,n rurt-uiÄ, II xüilasoxl»/ voulcl Knck it, mck, und dann wieder „Lear" III, 4, wo der König äußert: I^ot irrv tirlic wir!» t>1us puilosopüvr, vlurt is tlro «ZÄUss okt^lrunckor. Endlich spricht wohl auch die Stelle iu Romoo ancl ^lalist, 111, 3 für unsre Auffassung, wo Nomeo dem Klosterbruder antwortet: Ilsu^ uv ^1rilo»vi>ir)'! Unloss xlriloso^ir^ v^u rlls>Ico u, ^ccliut, ckisxlirut i>> tiv>vn, rovvrso ü. xrluvos äooM, it lislps not. Doch ist es hier vielleicht ein Wortspiel gegenüber dem Mönche.