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Etwas von unsern Töchtern.
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Adolf Gntbiers Rcifael-Werk.

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mißklängen Zweck ist, durchaus dem allerseits voll anerkannten Grundsätze, daß der natürlichen Bestimmung des Weibes gemäß die Familie auch kein Sur­rogat derselben! der Brennpunkt der weiblichen Erziehung sein muß, zu welchem sich die Schule mir als zuleitender Strahl verhalten darf.

Es will uns bedünken, als ob, wenn die Wege, welche wir angedeutet habeu, iu der Erziehung unsrer Töchter eingeschlagen werden, auch das weib­liche Geschlecht zu jener realen nnd reellen Idealität gelangen könne, welche allein den Menschen wahrhaft beglückt. Zur unverdrossenen Ausführung der zahlreichen kleinen und kleinlichen Geschäfte, welche die Häuslichkeit auferlegt, zum sichern Halt in Tage» des Unglücks uud zur harmonischen Führung des Lebens überhaupt bedarf die Frau der steteu Erfrischung des höher» Zuges einer frommen und schönen Seele; auf der andern Seite lehren sie der Wahr­heitssinn und die Orduungsliebe mit deu Diugen der Außenwelt, welche kein vernünftiger Mensch bei Stellung der Nechuung für sein Dasein außer Acht läßt, in geregeltem Zusammenhange bleiben und behüten sie, daß sie nicht von ungesuudeu Auswüchsen der Idealität heimgesucht werde und vor lauter Sphären­musik deu Schlüssel der ihr im Erdeukouzert anvertrauten Stimme zu lesen verlerne.

(vffenburg. L. Lang.

Adolf Gutbiers Rafael-N)erk.

in Prachtwerk ersten Ranges diese viel mißbrauchte und ver­schwendete buchhündlerische Phrase, wenn sie jemals Sinn und Berechtigung gehabt hätte, so wäre es dem wundervollen, einzig in seiner Art dastehenden Werke gegenüber, das in der Überschrift dieser Zeilen genannt ist, und das, in Stille und Bescheidenheit vorbereitet, ohne alle tönenden Reklamephrasen unlängst ans Licht getreten ist. Wenige Sätze werden genügen, von der Bedentnng und Schönheit dieses Werkes einen Begriff zu gebe».

Die Kunsthaudluug von Adolf Gutbier in Dresden veranstaltete im Sommer 1879 eine Ausstellung von Nachbildungen sämtlicher Werke Rafaels. Das Unternehmen wohl das erste dieser Art in Deutschland fand ungeteilte An­erkennung und wirkte in hohem Grade anregend und belehreud. Die Schöpfungen Rafaels, in alle Welt zerstreut, nicht nur in den verschiedensten öffentlichen Galerien Europas, sondern zum Teil auch in schwer zugüuglicheu Privatsmnmlnngen be­findlich, waren hier sammt nnd sonders in den besten Reproduktionen des