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Konkurrenzen in der Erklärung der deutschen Familiennamen :
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<Line neue Ergänzung der inilonischen Venus.

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nicht leicht jemand voraussetzen, der Name Nhodius, der als Oüroäws (Uroclio) schon im 8. Jahrhundert begegnet und als Rhode. Rohde zu verstehen ist, gleiche auch der Bedeutung uach dem Beinamen, den jener alte Schriftsteller Apollomus von seinem längern Aufenthalte auf der Insel Rhodus erhalten hat. Aber Clodius und Claudius werden sicherlich von der Mehrzahl derjenigen, welche in der römischen Geschichte besser als in der deutschen Namenkunde Be­scheid wissen, auf die gleichlautenden römischen Namen bezogen, während in Wirklichkeit beide nebst Cludius nichts als die latinisirten Formen von Vnlväio und Oluäio (Hloä, Hluä) sind. Wenn der Vorname Lucia, Lueie an der uuteru Weser und im Jeverlnude, wie vou dort her berichtet wird, in den meisten Fälleu als feinerer Stellvertreter des Feminins Lücke zu verstehen ist, so darf in Betreff des Familiennamens Lueins mit gleichem Grnnde ver­mutet werden, daß er nicht römisch sei, vielmehr ans Latinisirung von Lutze, Lutz, Luz (Moä und Lwä) beruhe. Die beiden Geschlechtsnamen Mut ins und Mucius, bei denen man sich oberflächlich an den gleichklingenden römischen Namen erinnern läßt, können ursprünglich Muth nnd Mutz sein; da sie sich in der Aussprache nicht unterscheiden, genügt vielleicht eine einzige deutsche Form. Bei dem Name» Curtius, der gewiß uicht vou der Römerzeit her bchalteu ist, hat mail, was die deutsche Quelle betrifft, zwischen Curt (Kvurad) und Knrz die Wahl, darf sich anch anf beide zugleich beziehe«.

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Eine neue Ergänzung der nnlonischen Venus,

uch die Wissenschaft verfällt, sowie ihre Ergebnisse und Fände in die Massen dringen, der Mode. Das neneste ist immer modern- Selbst die Altertumswissenschaft macht davon keine Ausnahme: dieneueste Antike" lächerliche oontra-älvtlv! erfreut sich stets des größte« Beifalls. Zu Anfang dieses Jahrhunderts do- minirte der Apoll vom Belvedere und die Diana von Versailles. Als 1320 die milonische Venus gefunden wurde, machte sie bald dem schönen Paare Kon­kurrenz. Aber auch sie wurde in der Gunst des Pnblikmns wieder verdrängt durch die sogenannte Clytia, nnd diese wiederum hat nenerdings dem olym­pischen Hermes weichen müssen, dessen Abgüsse jetzt zu Dutzenden in den Schan- W'stern unsrer Kunst- und Luxushandlungen zn sehen sind.

In der wirklichen Wissenschaft freilich sind die Erscheinnngen nicht so schnell abgethm,; die Wissenschaft kehrt, wenn auch die ueuentdeckten Schätze sich noch