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Thomas Carlyle. 2.
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Die Klaviermusik seit Robert Schumann.

dünkt, dies AbschicdSwvrt Earlyles sei, ein Vermächtnis nicht nur an die Stu­denten von Edinburg, sondern an die ganze Welt der Bildung, und auch wir in Deutschland konnten nnser bescheiden Teil an demselben dahinnehmen, nnd schon um dieses eiueu golduen Wortes willen Carlyle ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Klaviermusik seit Robert Schumann.

von Hermann Kretzschmar. (Fortsetzung.)

uch Ferdinand Hiller (geboren 1811 zu Frankfurt), der mit seinen Anfängen und seiner oolleu Entwicklung der Schumann- schen Periode angehört, zeigt sich in der Etüde von seiner besten Seite. Seine Etüden sind Skizzen von interessanter, teilweise vollendeter Zeichnung; au allen bewuudcrt man die Leichtigkeit nnd Virtuosität der Hand, welche die Motive ausführte. Dem Gehalte nach ragen die galanten, die graziös neckeudeu Nummern hervor. Im ganzeu zeigen auch sie nach dieser Richtung im kleinen schon die Ungleichheit, mit der Hiller überhaupt produzirt. Diese Ungleichheit im Schaffen ist freilich eine Krankheit, an welcher die Musiker der neueren Zeit, bis auf wenige Ausnahmen, alle mehr oder weniger leiden. Ihre entschiedensten Allsbrüche haben in der Piano- fortekvmposition stattgefunden. ES ist unglaublich, was für Schwachheiteil sich Künstler erlauben, welche anderwärts Beweise von Bedeutung gegebeil haben, wenn sie ans Klavier kommen. Mlieien David, den wir seinerWüste" halber unter die voruehmern Geister rechnen, hat Romanzen uud Souvenirs für Piano- forte-geschrieben, die ihn in die Gesellschaft der Gnssenhaucrfabrikanten bringeil. Es würde eine lange, traurige Reihe geben, wenu wir die Komponisten vou Talent und Schale alle auszählen wollten, die in der Klaviermusik von ihrer bessern Natur abgefallen sind. Wir nennen nur als die am schwerste»! be- trvffeneu Joachim Raff uud unserm Hiller. Des letzteren schönes, eigenartiges Talent hat viele schlechte Tage gehabt nnd zwei schlimme Feinde: Legerität und das Bestreben, allen Freund zu seiu. So ist es gekommen, daß er reife Früchte und unreife Früchte zugleich ausbietet, vom Foreirten ins Triviale fällt, vom Tiefsinnigen und Bedeutenden ins Geschwätzige uud Phrasenhafte, vom Eigenen ius Kvuveutiouelle. Seine Werke unter einander erscheinen wie die Kinder verschiedner Väter, lind sehr viele sind in sich voller Widersprüche, die