Der jüngste Tag.
von Edward Gggleston. (Fvrtsetzmui.)
ls der Soiumer herankam, entließ Samnel ?lndersvn, fortgerissen von dein fanatischen Fieber sublimirter Inbrunst, das ihn selbst nnd seine Fran ergriffen hatte, Jvnas nnd alle seine andern Dienstleute, gab sein Geschäft auf und widmete seine Aufmerksamkeit ganz nnd gar der Ordnung seiner Rechnung für das kommende jüngste Gericht. Ehe Jvuas das Hans verließ, um sich eine neue Stelle zu suchen, sagte er Cynthy Ann, wenn er sie eher kennen gelernt hätte, so würde „es bewirkt haben, daß sich sein Kaffee fürs ganze Leben gesetzt hätte." ES giiM jetzt mit ihm auf die Mitte der Woche zn, aber es wäre ihm wie einem jungen Kerlchen zn Mnte, seit er au einem Orte sich aufhielte, wo er dann und wann ein paar liebe nnd freundliche Worte zu hören bekäme, „uud — hm — er dachte, das ganze Jahr hindurch, selbst im Dezember, würde es ihm wie Mai nms Herze sein, wenn er im Nordlichte ihres Antlitzes leben konnte."
Und der guten Cynthy Ann thaten seine Worte so wohl, daß sie Gott die ganze nächste Woche hindurch deswegen nm Vergebung bat und im Konventitel ihrer Klasse laut das Bekenntnis ablegte, sie habe „der Versuchung nachgegeben und ihr Herz ans die Dinge dieser vergänglichen Welt gesetzt." Sie fürchtete, sie hatte sich „nicht immer erinnert, daß sie doch eigentlich nichts als ein armer unwürdiger sterbender Wnrm im Staube sei, uud daß alle die schonen Dinge in dieser Welt mit dem Gebrauche vergingen."
Und Bruder Gvshorn, der Klassenvorsteher in Hardens Croß Noads, ermähnte sie, jedes Idol aus ihrem Herzen zu reißen. Und doch machte das holde Wesen des Weibes, Gottes himmlisches Gesetz offenbart in ihrem Herzen, sich ein wenig geltend. Sie pflanzte einige Nachtviolcn in eine alte blau uud weiße Theekanne nnd setzte sie ans das Fensterbret. Die Nachtvivlen sollten