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Jordan das erste Lied seiner „Nibelungen" veröffentlichte. Vom xoötg, laureatus Tenuyson erschien in Uebersetzung: „Enoch Arden" und „Bönigs-Idyllen".
Den Schluß sollen außer M. Horns „Für das Haus", einer Sammlung von Dichtungen für festliche Gelegenheiten, die Namen der neuesten Lyriker machen, da der Titel der Bücher uns gleichgültig sein kann. Es sind Evers, Foglar. Wehl, Castendyck. Bcnedix. Harder, Osten-Sacken, Paulus, Streben. Reuter, Zimmermann, Taubcrt, Barndt und Ziel. Eine hübsche Anzahl und gleichzeitig ein Beweis, daß auch heute noch unsere Lyriker gedruckt werden. Und wollten sie doch seufzen über den Stumpfsinn der Gegenwart, so wünschten wir ihnen, daß sie in alten Buchhändercorrespondenzen blättern könnten. Sie würden finden > daß auch schon damals viel Lyrik zum Verlag angeboten und zurückgewiesen ward und daß ein Verleger einem hoffnungsvollen Poeten seine Ergüsse mit den Worten zmücksandte: „Fast auf allen Gedichtsammlungen ruht im deutschen Buchhandel eine Art von Fluch".
Die römisch-italienische Frage.
Die Ereignisse auf der apenninischen Halbinsel, welche ganz Europa in jüngster Zeit in alhemloscr Spannung hielten, haben durch Garibaidis Nieder« läge einen vorläufigen Abschluß gefunden, aber niemand wird sich darüber täuschen, daß dies nur das Ende einer Pbasc ist, nach welcher die Frage, welche der ganzen Verwicklung zu Grunde liegt, sich in vielleicht drohenderer Gestalt zeigt als zuvor. Suchen wir uns durch einen Rück- und Vorblick zu oricnliren.
Die Niederwerfung der römischen Republik und die Wiedereinsetzung des Papstes war ein Wahlmanvver Louis Napoleons, welcher sich dadurch die Unterstützung des Clerus für den Staatsstreich sicherte; solange die Oestreicher in den Legationcn waren, konnte es als eine Frage des politischen Gleich- geroichis erscheinen, die französische Besatzung in Rom z'u erhalten, aber schon auf dem Pariser Kongreß constatirte der Graf Walewsti freiwillig, daß diese Besatzung eine Situation --rnonrmlo ergebe, und Frankreich nicht nur bereit sei, seine Truppen zurückzuziehen, sondern den Augenblick lebhaft herbei wünsche, wo es dies thun könne, ohne die innere Sicherheit des Landes und die Autorität
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