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Die Reform in der Türkei.
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gemeinen sind sie aber ebenso gut, wie die Gerichte vieler anderer halbcivüisirter Staaten. Hätte man nun ähnliche Gerichtshöfe für die Jmmobiliarstreitigkeiten eingesetzt und für dieselben eine besondere Gesetzgebung erlassen, so würde man dagegen nichts einwenden können. Die Kompetenz der geistlichen Gerichte da­gegen und die Anwendung des Scheriats ist ein Unding, das die fremden Re­gierungen unmöglich anerkennen können. Diese Gerichtsbarkeit bewirkt in der That keineswegs die in dem neuen Gesetz als Hauptmotiv angegebene Gleich­stellung der Fremden mit den türtischen Unterthanen, sondern sanctionirt die rechtliche Ungleichheit, in die die Natur des geistlichen Rechts die Fremden versetzt.

Dies sind die Bedenken, welche das neue Gesetz hervorruft. Sie beweisen, daß die Principien, von denen die Reform ausgeht, im allgemeinen richtig sind. Die Letztere bewirkt nur, das? andere Gebrechen, die schon jetzt vorhanden und fühlbar sind, noch mehr an den Tag treten. Wie in vielen anderen Fällen, zeigt sich auch hier die Erscheinung, dah es mit einer Reform nicht abgemacht ist, sondern daß die Verbesserung eines Institutes sofort die Verbesserung einer Reihe damit im Zusammenhange stehender Institute nothwendig macht.

Ein Wort über den „Allgemeinen deutschen (Lassalleschen)

Arbeiter-Verein."

Vom Nbcinc.

Der beträchtliche Stimmenzuwachs, den der „Allgemeine deutsche Arbeiter- Verein" seit dem Frühjahr gewonnen und der ihm ermöglicht hat, mehrere Ab­geordnete (wie z. B. sür Elberfeld-Barmen den Herrn I. B. von Schwcitzer und für Lennep-Mettmcmn den Herrn Dr. irrvä. Reincke) in den Reichstag des norddeutschen Bundes zusenden, läßt sich durch innerliche und äußerliche Gründe erklären. Wochenlang andauernder Aufenthalt des Herrn von Sä'weitzer in dem betreffenden Wahlkreis, sein persönliches Auftreten in allen Arbeiterver­sammlungen, die Möglichkeit ununterbrochener Communication mit seinen rüh­rigen und geschickten Agenten, und die Konsequenz, mit welcher er in allen Wahlen dieses Jahres unabänderlich der Kandidat derselben Partei war. wodurch sein Name fast instinctiv das Losungswort der Arbeiter wurde, alles

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