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liegen, mit Dank zurück. Und sollte Preußen dennoch Lust haben, beim Staate Waldeck den Existenzretter zu spielen?
Sollte wirklich das preußische Volk gewillt sein, fortan das im Verhältniß sehr beträchtliche Deficit des waldeckschen Budgets aus seiner Kasse zu decken, nur um einem ihm durchaus fremden Fürsten eine reichlichere Dotation, und einem ihm fremden Kleinstaate den jämmerlichsten Schatten der Selbständigkeit zu sichern? Es hieße dies doch zum mindesten den übrigen Kleinfürsten ein gefährliches Beispiel geben, ein Beispiel, welches, wenn fleißig nachgeahmt, dem preußischen Staatsseckel gar theuer zu stehen kommen könnte. So wenig wir daher auch hoffen, daß unser am 9. September zusammentretender Landtag sich der vielgepriesenen Accession zu erwehren wissen wird, so vertrauen wir doch noch auf Preußen, auf seine Regierung und seinen Landtag. Mögen es diese noch einmal gründlich in Erwägung ziehen, ob nicht die von dem waldeckschen Volke gewünschte sofortige Einverleibung die für alle Theile befriedigendste Lösung, oder, wenn dieselbe denn doch vertagt werden soll, ob es gut sei, dem waldeckschen Volke einen Vertrag aufzuzwingen, der nur Einen befriedigen kann, der aber die berechtigten Interessen von sechzig Tausenden auf das härteste verleut und gegen die zukünftigen Zustände Voreingenommenheit und blinden Haß erzeugen muß.
Direete oder indirecte Wahlen?
Ein Stück populärer Mathematik. Die Frage: „Welche Art des Mahlens ist die gerechtere, bessere, die directe oder die indirecte?" ist in der neueren Zeit wieder lebhafter an uns herangetreten. Die Tagespresse hat zur Beurtheilung derselben in socialer und politischer Beziehung manches Moment beigebracht, geschichtliche und statistische Notizen gegeben, auch auf die Leidenschaften und Agitationen hingewiesen, die das Gefolge und die Vorläufer der verschiedenen Methoden bilden, aber den Grundstein für die Beurtheilung der ganzen Frage hat sie bisher wenig beleuchtet. Und welcher ist dieser Grundstein? Die Untersuchung des Problems vom rein mathematischen Standpunkt aus. — Erst wenn man die Durchschnittsmajvritäten kennt, die der direct und der indirect Gewählte hinter sich haben, wenn man die
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