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Die kirchliche Frage in Italien.
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Lüg

schien, die.n vom Königreich trennten. Auch diese Erwägungen, hatte Man denken sollen, waren ein Motiv, im jetzigen Moment^die Politik dermoralischen Mittel" nicht aufzugeben. Der lächerliche Putsch von Terni hat gezeigt, welch geringen Sympathien die Garibaldiner im Römischen begegnen. Ob von der jetzt erfolgten Vereinigung der revolutionären Comites etwas zu hoffen ist, ob künstige Putsche größere Wirkung erzielen werden, muß die Zukunft lehren. So lange die Stimmung der Römer nicht eine ganz andere wird, ist die gegenwärtige Agitation, wie gesagt, weit mehr eine Verlegenheit für den Minister von Aspromonte, als für den Papst.

Eine Verlegenheit zugleich Frankreich gegenüber, das in dem jetzigen Umschlag der italienischen Politik eine Reaction gegen die Politik des Septcmbervertrags erblicken muß. Schon fehlt es nicht an Anzeichen eines Conflicts. Die Sen» dung des Generals Dumont, dieser Versuch einer erneuten Einmischung, ist zwar ohne Zweifel nur durch die erneute Agitation der garibaldiuischen Elemente veranlaßt. Aber sie ist zugleich ein verständliches Warnungszeichen für die Regierung, welche die Grundsätze der Linken adoptirt hat, sie ist die sprechendste Illustration zu den Worten Nicasolis, der durch das Festhalten am cavourschen Programm eben jeder Wiederkehr fremder Intervention vorzubeugen gedachte. Es scheint, unglücklicher konnte die Stunde nicht gewählt werden, das Ver- mächtniß Cavours über Bord zu werfen.

Die russische Emigration in Oestreich nno der Türkei.

Bei der Verschiedenheit der innerhalb des europäischen Nußland herrschenden Tendenzen und Bestrebungen und der großen Anzahl der dem russischen Scepter unterworfenen fremden Stämme ist begreiflich, daß es zu allen Zeiten eine ziemlich bedeutende Anzahl Unzufriedener gegeben hat, die außerhalb dieses Reichs eine Zufluchtsstätte suchten, um entweder auf Umwälzungspläne zu denken oder für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit ihrer speciellen Hcimath thätig zu sein. Seit den dreißiger Jahren giebt es kaum einen europäischen Staat, in welchem nicht flüchtige Polen aus Litthauen oder dem ehemaligen Königreich ihren Sitz genommen hätten, um in der Hoffnung aus eine Wendung zu Gunsten ihres Vaterlandes als Verbannte zu leben und im Stillen für die polnischen Interessen thätig zu sein. Neuerdings, d. h. seit den letzten zwanzig Jahren, besteht neben der polnischen bekanntlich auch eine russische revolutionäre Emigrq-