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hervorgegangene Gestaltung erhalten und befreit werden von dem Argwohn' Gegenstand voraussetzungsloser bureaukratischcr Experimente „m auimg, viU" zu sein, welche zu ihrem Wahlspruche die französische Reminiscenz haben: „Nous traitolls elrszi vous, sur vous et — saus vous." vr. K. Br.
Die Petrussagen.
3.
Geht man vom Colosseum auf der Via di San Giovanni in Laterano nach der stolzen Kirche gleichen Namens, so steht links am Wege, noch zum Monte Celio gehörig, die alte Basilika San Elemente. In ihrer jetzigen Gestalt stammt sie aus dem neunten Jahrhundert; durch neuere Ausgrabungen ist aber eine Unterkirche ausgedeckt worden, die dem vierten oder fünften Jahrhundert angehört, und unter dieser wieder hat man antike Zimmer aus der Zeit der Antonine gesunden, in welchen mehrmals die Inschrift eines Rufinus wiederkehrt. Der Tradition zufolge stand hier einst das elterliche Haus des römischen Clemens, der mit der kaiserlichen Familie der Flavier verwandt, durch Petrus für das Christenthum gewonnen und von dem sterbenden Apostel- sürsten zu seinem Nachfolger aus dem Bischofsstuhl eingesetzt wurde. Auch er starb den Märtyrertod und über seinen Gebeinen erhob sich die Basilica, die von ihm den Namen führt und die noch heute am meisten die ursprüngliche Anlage der Basiliken vergegenwärtigt.
Eme historische Spur hat sich in dieser kirchlichen Tradition wirklich erhalten. Es scheint Thatsache, daß das Christenthum unter Angehörigen des slavischen Hauses Eingang gefunden hatte. Man hat neuestcns Entdeckungen in den Katakomben gemacht, in welchen man eine Bestätigung der später weit ausgesponncnen kirchlichen Angaben finden will.') Indessen besitzen wir genügende Winke bei den römischen Geschichtschreibern. Suetonius und Dio Cas- sius wissen von einem Titus Flavius Clemens, der. ein Neffe Vespasians. im Jahre 96. dem letzten des Domitian, vor Gericht gestellt, zum Tod verurtheilt
") Reumont, Geschichte der Stadt Rom, I., S, 418 ff.