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Die preußischen Feldlazarethe.
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wie die Munitions- und die Proviantcolonnen bei den Truppen und in leicht erreichbarer Nähe der Ambulancen und leichten Ausnahmelazarethe bleiben. Die Gegenstände, welche eine solche Cvlonne mit sich zu führen hat, werden bei Berücksichtigung der im letzten Kriege gemachten Erfahrungen über die Artikel, welche die Privatmildthätigkcit an Wäsche, Verbandgegenständen, Erquickungs- Mitteln u. s. w. vorzugsweise lieferte und »ach einer Verständigung mit dem Centralvereine über die von ihm herbeizuschaffenden Gegenstände, eine Beschrän­kung der Auswahl derer zuzulassen, welche die Jnstruction für die Lajareth- reservedepots aufführte. Alle Gegenstände müssen in so viele besondere Wagen verpackt werden, als einem Armeecorps Ambulancen beigegeben sind und leicht erreichbar untergebracht sein.

Damit es bei einem künftigen Kriege nicht an dem Material und besonders an chirurgischen Instrumenten und Utcusilien für die Lazarethe fehlt, welche etwa neu zu errichtenden Armeecorps beigegeben werden sollen, wie es im letzten Kriege der Fall war, muß neben den etatsmäßigen Feldlazarethdepots der Armeecoips ein Reserv ecentralmagazin mit denjenigen Lazarethgegen- ständen errichtet werden, deren Bereitung und Anschaffung Zeit erfordert. In diesem Magazine müssen auch die Fahrzeuge für neu zu errichtende Lazarethe' vorräthig gehalten werden.

Vor den negativen Erfahrungen im letzten Kriege können die Augen nicht verschlossen werden. Möchten diese Darlegungen eines Praktikers etwas dazu bei» tragen, der Lösung des schwierigen Problems: eine den Forderungen der Huma­nität der Gegenwart entsprechende Krankenpflege im Felde zu schaffen, näher treten zu können.

Vom letzten tirolischen Landtage.

Die Zeit zwischen dem Schlüsse des vorletzten und dem Beginne des letzten Landtags füllten Maßnahmen der Reaction, die das Ziel bezeichnen, worauf wir lossteuern. Sie betrafen zunächst die Wahlen für die bevorstehende Session, um deren Leitung sich der am 6. December v. I. zum Statthalter von Tirol ernannte Ritter Georg v. Toggenburg sehr eifrig bemühte. Er war nie jener schwärmerische Ritter, an den wir bei diesem Namen zu denken gewohnt sind,