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Der Krieg in Nordamerika vom militärische Standpunkt : 3. - Die Ereignisse von 1861.
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besonders auszeichnete. Es folgten nnn unausgesetzt größere Gefechte bis zum Schluß des Jahres, deren Aufzählung nur wenige Leser intcressircu würde. Cha­rakteristisch bei denselben ist nur: 1) daß die Zahl der Todten und Verwunde­ten immer außerordentlich gering war, 2) die Gefechte nicht von denselben Trup­pen, sondern heute im äußersten Südwestcn, morgen im Nordostcn von den verschiedensten Generalen :c. geführt werden und also für den Besitz des Lan­des ohne entscheidende Folgen sind, 3) mehr Cavallcrie dabei auftritt als irgendwo anders und endlich 4) daß der Sieg mebr durch Umgehungen uud weitausho­lende Flankenbewegungen als durch einfaches Ringen und das allein zum Ziele führende factischc Niederschlagen des Feindes gesucht wird. Es ist dies ein Fehler, der sich bei den meisten andern amerikanischen Kämpfen dieses Jahres geltend macht und dem wir auch bei Bull Nun begegnen werden. Auch in Europa zeigen kricgsungeübte Truppen das Streben zu künsteln, statt zu handeln. Fremvnt, der Nachfolger des am 10. August im Gefecht bei Wilsons Crcek gefallenen Lyon, verdarb es aber mit dem Präsidenten dadurch, daß er, den Richtungen der Weststaatcn in diesem Kampfe folgend, die Sklaven der geschla­genen Conföderirten sür frei erklärte. Das widersprach ganz den vermittelnden Ansichten des Ostens, wo Gl. Butlcr z. B. diese Sklaven als Kriegsbeute erklärte und demgemäß behandelte. Lincoln hob die Proclamation Frcmonts auf und berief ihn, da er keine Erfolge hatte und in den Beschaffungen gar zu sehr sein Interesse obenan stellte, im November ab. An seine Stelle trat Gl. Halle?, der bis dahin die Regulären in Ealifornien cvmmandirt hatte.

Ein GeschmaM-Katechismns.

^itur clo rvMlilioa, clum ludoro vlclomm,-."

Dr. A. o. Zahn- Musterbuch für häusliche Kunstarbeitcn. Leipzig, Georg Wigcmds Verlag. 1864.

Seit Bertha den ersten Rocken abspann ist es Herkommen, daß vornehm­lich die Frauenhände sich mit Hcrrichtung und Anfertigung auch dessen beschäf­tigen, was das Leben vergänglich schmückt. Scbon des Bärenhäuters Weib wird den Fellen, mit welchen sie die Hütte wcchnlich machte, einen freundlichen Rahmen, ein anmuthiges Beiwerk gegeben haben; später, als Deutschland in die Reihe der Culturländer eintrat/regt sich aller Orten der reichste Kunsttricb. Nicht blos das genossenweis arbeitende Gewerbe, auch die häusliche Thätigkeit tritt schaffend auf. Noch verehren wir die zahlreichen aber jedenfalls von' der Ausdehnung der Arbeit in dieser Richtung nur ein sehr geringes Abbild dar­stellenden Üeberreste aus dem Mittelaltcr. Neben den kostbaren Paramentcn der Kleriker, neben den mannigfaltigen Gewandungen, die heiligen Zwecken ge­widmet waren, welche Fülle von Kunstzicrrathen, die meist durch Frauenha'ud gefertigt, theils das öffentliche Fcstgepränge der höfischen Welt, tbcils die stattlichen Kundgebungen des Bmgerthums. theils die täglicbe Umgebung der Familie durch holde'Zeichen veredelten! In dem Maße, in welchem das Heim

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