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lesen wurde. Während derselben wollten einige der Anwesenden noch eine zitternde Bewegung des weißen Tuches bemerkt haben, was nahezu für ein Wunder gegolten hätte, da ja sein Gehirn durch den letzten Schuß ganz zerschmettert war.
Hofer starb als ein Märtyrer für den „wahren Glauben".
Die Erhaltung dieses Glaubens und nicht die Zerbrechung der Sklaven- ketten, nicht die Befreiung der deutschen Heimath vom Joche des corsischen Tyrannen galt ihm als das Ziel des Kampfes, als die Palme des Todes. Männer von diesem Schrot und Korn wären nach der Meinung unsrer Frommen auch der jetzigen Zeit von Nutzen.
Der neue Band hon Gnizots Memoiren.
UgMoirLg xonr ssrvir i>> l'IiiÄoii's äs mon tewxs p^r N. (^ui/ot. 'loms VI. ?aris, NioKöl I-öv? ti'öros. LeiMK, ^. Lroolcka-us. 1864.
Der sechste Band der Memoiren Guizots umfaßt den Zeitabschnitt von 1840 bis 1842, greift indessen, wo es darauf ankam, den Verlauf einer Begebenheit bis zu ihrem Abschluß zu verfolgen, mehrfach über das Jahr 1842 hinüber. Ein nicht unbedeutendes Interesse nimmt auch für diese Periode die ägyptische Frage in Anspruch. Zwar war bereits mit der Entlassung des Ministeriums Thiers und der Ernennung Guizots zum Minister der auswärtigen Angelegenheiten kein Zweifel mehr vorhanden, daß Frankreich auf jeden Gedanken dem Beschlusse der vier verbündeten Mächte bewaffneten Widerstand entgegenzusetzen, verzichtet habe, und daß es sich also nur noch darum handelte, den unvermeidlichen Rückzug mit dem möglichsten Anstande anzutreten und durchzuführen. Es war dies streng genommen nur noch eine Formfrage. Indessen die Formfragen sind in der Politik selbst da, wo es sich um eine res ^juäioÄta handelt, niemals ganz bedeutungslos. Es war für Frankreichs Stellung keineswegs gleichgiltig. ob die Regierung eine würdige und gemessene Haltung einnahm, oder ob sie in Hast und Uebereilung ebenso demüthig sich in die Gemeinschaft des europäischen Areopags zurückbegab, wie sie leichtfertig, ohne Kenntniß der Verhältnisse und ohne jede Vorausberechnung der Begeben-