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holsteinischen Frage von Haus aus und naturgemäß himmelweit von einander abweichen.
Auf einen interessanten Mangel in Betreff der Gesinnungsdocumente der Bundesstaaten muß wenigstens kurz aufmerksam gemacht' werden. Keine einzige Erklärung auf die dänische Mittheilung des londoner Tractatcs gebt von deutsch-nationalem Gesichtspunkte aus. Das Aeußerstc sind selbst bei den Besten lediglich bundcsrcchtliche Bedenken; niemand deutet auch nur an, daß es sich um eine Frage handelt, welche die Stellung zweier Völker zu einander betriffl, die je ihr eigenes ursprüngliches Recht und ibren selbständigen Willen habe». Dies zu berücksichtigen wurde versäumt, nachdem der Bund kurz vorher einen Krieg mit Dänemark geführt hatte, der mit dem ganzen Applomb nationaler Leidenschaft begonnen worden war.
Die Bilanz der obigen Gesinnungsinventur, deren Pvstirung bis Mitte März dieses Jahres als g/nau constatirt gelten darf, ist leicht zu ziehen. Sie erweist rücksichtlich der Anerkennung, Herzog Friedrichs allerdings eine Majorität im Princip. Wir fürchten indeß, die Nutzanwendung wird entweder gar nicht mehr oder aber zu einer Zeit gemacht werden, wo dieselbe von keiner directen politischen Bedeutung mehr ist, sondern höchstens den Werth der Bestätigung eines tait, aecomM, schlimmstens den des Protestes gegen ein solches daben dürfte. Unsre Uebersicht beansprucht daher nur das Interesse eines urkundlichen Anhalts zur Controle der künftigen Stimmführungen der einzelnen Staaten am Bunde.
Aus alter Zeit.
. , 2. , Ein Luftballon zu Nürnberg. (1787.)
Wir fahren mit dem Dampfroß sechs bis sieben Meilen in der Stunde, wir senden unsere Briefe auf Dräthen fast mit der Schnelle des Blitzes um die halbe Erde. Merkwürdiges, was auf dem entlegensten Punkt Asiens oder Amerikas gethan oder erduldet wird, wälzt sich in dem schnellen Strom der Tc>- gesprcsse als Neuigkeit durch alle civilisirten Länder, Könige und Nachtwächter